Im Saarländischen Staatstheater geht’s mit großen Schritten Richtung Weihnachten

Es sind nur noch wenige Wochen, bis das Weihnachtsfest vor der Tür steht. Der perfekte Zeitpunkt, um mit Cornelia Funkes „Hinter verzauberten Fenstern“ ein zauberhaftes Märchen auf der Bühne zu erleben. Und wer seinen Lieben eine Freude machen will, kann das Weihnachtsspecial des Saarländischen Staatstheaters oder einen der vielen Abo-Gutscheine verschenken.
Hinter verzauberten Fenstern
Hinter verzauberten Fenstern

Ein zauberhaftes Weihnachtsmärchen für Klein und Groß

Für Kinder steht ab November ein besonders spannendes Theaterstück auf dem Spielplan: „Hinter verzauberten Fenstern“ von Cornelia Funke feiert am Sonntag, 13. November, um 11 Uhr im Großen Haus Premiere. Zur Handlung: Julia bekommt am Vorabend des 1. Dezember einen Adventskalender geschenkt – allerdings keinen mit Schokolade, wie sie sich gewünscht hat, sondern „nur“ mit Bildern. Das Mädchen ist enttäuscht. Und dann siegt die Neugier: Um Mitternacht öffnet sie das erste Türchen und findet sich plötzlich in einer märchenhaften Welt wieder

Die erfahrene Regisseurin Katharina Schmidt nimmt ihre kleinen und großen Zuschauer mit auf eine fantasievolle Reise durch Cornelia Funkes herrliche Märchenwelt. Mit dem Stück „Hinter verzauberten Fenstern“ hat sie eine kindgerechte Hommage an die Vorstellungskraft, an Neugier, Kunst und den Glauben an die Gestaltbarkeit unserer Welt kreiert.

 

Ein Kirchen- und ein Sinfoniekonzert

Am Sonntag, 13. November halten barocker Glanz und weihnachtliche Töne in der Stiftskirche St. Arnual Einzug: Unter dem Titel „Gloria in excelsis deo“ steht ab 18 Uhr das 1. Kirchenkonzert ganz im Zeichen der Werke von Arcangelo Corelli, Antonio Vivaldi und Johann Sebastian Bach.

Ein weiteres Konzert-Highlight lockt am Sonntag, 20. November, im Großen Haus: Der Augenblick einer besonderen Begegnung. Ein Moment, der vielleicht keine Zukunft hat und doch alles verändert. Das ist der thematische Mittelpunkt des 3. Sinfoniekonzerts „Funkenflug“, das sowohl um 11 als auch um 19.30 Uhr gespielt wird. Sarah Nemtsovs „scattered ways“, das von der amerikanischen Lyrikerin Emily Dickinson inspiriert wurde, bildet den Auftakt, gefolgt von Béla Bartóks erstem Violinkonzert. Den Abschluss bildet Igor Strawinskys „Feuervogel“. Als Solist konnte der Violinist Linus Roth gewonnen werden.

 

„In Focus“: Benjamin Bernheim und Sarah Nemtsov

In den kommenden Wochen stehen zwei Menschen ganz besonders im Fokus des Saarländischen Staatstheaters: Benjamin Bernheims musikalisches Talent wird als „schönste Tenorstimme seit Luciano Pavarotti“ gepriesen. Sein Können demonstriert der „Artist in Focus“ der Spielzeit 2022/23 am Samstag, 17. Dezember, um 19.30 Uhr im Saarländischen Staatstheater. Im 1. Showcase-Konzert „Magic of Opera“ wird er die schönsten Opern-Arien von Richard Wagner, Giacomo Puccini, Giuseppe Verdi und anderen präsentieren.

Mit drei Aufführungen ist die „Composer in Focus“ Sarah Nemtsov in dieser Spielzeit auf den Saarbrücker Bühnen vertreten. Die deutsche Komponistin zählt zu den aufregendsten KünstlerInnen der Gegenwart und blickt auf ein Oeuvre von 150 Werken, die von Renaissance und Barock, von Jazz und Rock beeinflusst sind. Am Sonntag, 20. November, interpretiert das Saarländische Staatsorchester Nemtsovs wie bereits erwähnt „scattered ways“. Am Samstag, 13. Mai 2023, wird „Ophelia“ im Großen Haus uraufgeführt. Und ein Gesprächskonzert mit der Komponistin ist ebenfalls in Planung; Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben.

Die deutsche Komponistin Sarah Nemtsov.

Rundgang durch die Presselandschaft

Zahlreiche weitere Stücke stehen im November auf dem Spielplan. Ein Blick durch die Medienkritiken beweist die hohe Qualität dieser Spielzeit. Der Saartext etwa feierte „Bella Figura“: „Celis’ ‚Antikhthon‘ ist ein schillerndes, bis ins letzte Detail ausgefeiltes Gesamtkunstwerk. (…) Schlichtweg fantastisch und von tiefer Schönheit!“ Auch Gaetano Donizettis „Don Pasquale“ in moderner Inszenierung wusste zu überzeugen: „Prall-komisch und doch auch mit der nötigen Portion Bitterkeit und Tiefgang: ‚Don Pasquale‘ am Saarländischen Staatstheater ist rundum ein echter Hit“, schrieb die Saarbrücker Zeitung.

Die Rheinpfalz zeigte sich begeistert von „Carmen“: „Mit einer fulminanten Carmen-Premiere in der Regie von Jan Eßinger und dem spritzigen Dirigat Sebastien Roulands setzte das Saarländische Staatstheater (…) einen Glanzpunkt.“ Das Stück „Flüstern in stehenden Zügen“ bringt SR2 Kulturradio folgendermaßen auf den Punkt: „Regisseur Mark Reisig hat den Text (…) mit viel Feinsinn und Mut zum Skurrilen auf die Bühne gebracht. (…) Es ist ein Abend voller Witz und großer Emotionen.“

 

Schnappschüsse, eine Soiree und eine Rückkehr

Am Samstag, 26. November, wartet ein kleines, besonderes Schmankerl auf alle Theaterfreunde: Von 10 bis 17 Uhr können sich Interessierte am Selfie-Spot des Saarländischen Staatstheaters im Foyer des „blau“ in St. Ingbert auf ganz besondere Weise ablichten: Der Theater-Fundus stellt Original-Kostüme und witzige Requisiten für unvergessliche Schnappschüsse zur Verfügung.

Auf eingängige, locker-leichte Melodien dürfen sich die ZuschauerInnen der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauss freuen, deren Premiere am Samstag, 10. Dezember, um 19.30 Uhr im Großen Haus stattfindet. Eine Soiree zur Operette am Mittwoch, 30. November, um 18 Uhr im Mittelfoyer des Großen Hauses, versorgt Interessierte mit Tipps und Infos zur Neuproduktion. Auch ein Blick in die laufenden Proben ist geplant! Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung jedoch unter Telefon (06 81) 3092-486 erforderlich.

Ein Wiedersehen gibt es auf der Bühne der Alten Feuerwache: Das Ballett „Aufbrüche“ von Marioenrico D’Angelo und Moritz Ostruschnjak kehrt zurück! Am 8., 14., 22. und 26. Dezember sowie am 7. Januar ist der gefeierte Ballettabend der beiden jungen Choreographen wieder in Saarbrücken zu sehen.

 

Festival-Highlight en français et en allemand

Das 16. Festival Primeurs wirft seine Schatten voraus: Vom 16. bis zum 19. November erwartet die ZuschauerInnen in der Alten Feuerwache und der Villa Europa in Saarbrücken sowie im Le Carreau in Forbach grenzüberschreitendes Theater vom Feinsten. Mit „Sprechzimmer“, auf Französisch „Parloir“, wird das Festival am 16. November im Le Carreau in Forbach eröffnet. Einen Tag später erwartet die ZuschauerInnen das Live-Hörspiel „Goldmädchen“ („Une fille en or“) von SR 2 KulturRadio in der Alten Feuerwache. Am Freitag, 18. November, stehen „Stacheldraht“ („Les Barbelés“) und „Die lieben Eltern“ („Chers parents“) in der Alten Feuerwache auf dem Programm. Zum Abschluss werden am Samstag, 19. November, um 19 Uhr in der Alten Feuerwache „Aus dem Schatten: Thiaroye“ („Points de non-retour“) und um 21 Uhr „Die Erwiderung“ („La réponse des hommes“) gezeigt. Die Primeurs-Preisverleihung erfolgt am gleichen Abend ab 22.30 Uhr ebenfalls in der Alten Feuerwache.

Wer einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, wird an dem digitalen Symposium Primeurs PLUS an jedem Festival-Nachmittag sowie der Gesprächsrunde „Ein Jetzt (er)schreiben“ am Samstag, 19. November, viel Freude haben. Sämtliche Vorstellungen und Publikumsgespräche sind durch Übertitelung oder Simultanübersetzung per Kopfhörer sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch erreichbar. An allen Festivaltagen verkehrt ein kostenloser Shuttlebus zwischen Saarbrücken und Forbach. Für den Shuttleverkehr ist eine Anmeldung unter Telefon +49 (0)681 3092-486 (Vorverkaufskasse Staatstheater) oder +33 (0)3 87 84 64 34 (Theaterkasse Le Carreau) erforderlich.

 

Eine schöne Bescherung mit dem Staatstheater

Auch wenn bis Weihnachten noch einige Wochen ins Land gehen, kann man sich nie früh genug um Geschenke kümmern. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Weihnachtsspecial des Saarländischen Staatstheaters? Enthalten sind ein unvergesslicher Theaterabend inklusive Freigetränk nach Wahl und Snack. Den Termin sowie das Stück kann sich der oder die Beschenkte selbst aussuchen.

Ein Gutschein kann ebenso Freude bereiten – das Kassenteam stellt diesen über jeden beliebigen Betrag aus. Auch ein Abo vermag einen lieben Menschen glücklich zu machen: Im Quer-durch-die-Sparten-Abo z.B. ist ein Musiktheaterabend im Großen Haus, eine Schauspielproduktion in der Alten Feuerwache sowie ein Sinfoniekonzert in der Alten Schmelz enthalten. Mit dem Drei-Häuser-Abo gibt es jeweils einen Gutschein für Großes Haus, Alte Feuerwache und sparte4. Und BesitzerInnen des Geschenk-Abos können sechs Vorstellungen am Wochenende im Großen Haus genießen. Da ist für jeden Theaterfan garantiert das Richtige dabei!

 

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Saarländisches Staatstheater – Vorverkaufskasse
Schillerplatz 2, 66111 Saarbrücken
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 14 Uhr

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