Nach Sprengung von Geldautomat in Pronsfeld: Polizei nennt weitere Details

In Pronsfeld ist in der Nacht ein Geldautomat gesprengt worden. Mehrere Personen sind seitdem auf der Flucht. Die Polizei hat neue Details genannt:
Der Betrieb wird bis auf Weiteres eingestellt. Foto: Florian Blaes
Der Betrieb wird bis auf Weiteres eingestellt. Foto: Florian Blaes

Geldautomat in Pronsfeld gesprengt

Gegen 02.20 Uhr gingen in der vergangenen Nacht mehrere Notrufe aus Pronsfeld bei der Polizei ein. Der Grund: Bislang unbekannte Täter haben einen Geldautomaten in der Lünebacher Straße gesprengt. Zunächst war lediglich bekannt, dass vermutlich mehrere Täter mit einem Audi vom Tatort flüchteten.

Vier Männer am Tatort

Am heutigen Mittag gab die Polizei weitere Details bekannt. Demnach waren vermutlich vier Täter an der Sprengung beteiligt. Drei maskierte Männer seien für die Sprengung und zum Abtransport der Beute in das Gebäude der Raiffeisenbank Westeifel eingedrungen. Ein vierter Täter war für den Fluchtwagen verantwortlich. Er nahm die drei maskierten Männer nach der Sprengung auf.

Dunkler Audi flüchtet Richtung Belgien

Geflüchtet sind die Kriminellen mit einem dunklen, möglicherweise dunkelblauen, Audi A3. Angaben der Polizei zufolge fuhren sie Richtung Bleialf. Es wird vermutet, dass ihre Flucht nach Belgien ging.

Bankgebäude stark beschädigt – Betrieb wird eingestellt

Durch die mit sogenannten „Festsprengstoff“ durchgeführte Sprengung wurde das Bankgebäude in der Lünebacher Straße stark beschädigt. Laut Mitteilung der Polizei könne bis auf Weiteres kein Betrieb mehr stattfinden.

Weiterhin Zeugen gesucht

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Trier dauern derzeit noch an. Weiterhin wird gebeten, jegliche Hinweise zur Tat, den Tätern, dem Tatfahrzeug und der Flucht sowie verdächtigen Wahrnehmungen im Vorfeld der Tat, an die Polizei weiterzugeben: Tel. (0651)97792290.

Verwendete Quellen:
– Mitteilung des Polizeipräsidiums Trier, 14.06.2024