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Flüchtlingsdebatte: Papst fordert Mitgefühl mit Schwächsten

Papst Franziskus warnt davor, Migranten nur als «Nummern» anzusehen. Foto: Riccardo De Luca/AP

Papst Franziskus warnt davor, Migranten nur als «Nummern» anzusehen. Foto: Riccardo De Luca/AP

Rom (dpa) - In der erbitterten europäischen Debatte um den Umgang mit Migranten hat Papst Franziskus das Wort für die Flüchtlinge ergriffen.

Jesus Christus möge «uns und unsere Welt lehren, denen nicht zu misstrauen und diejenigen nicht der Gewalt der Wellen zu überlassen», die ihre Heimat auf der Flucht vor Hunger und Ungerechtigkeit verlassen müssen, sagte der Pontifex bei einer Audienz in Rom. Er rief die Menschen dazu auf, nicht im Überfluss zu leben, sondern Mitgefühl mit den Schwächsten zu haben.

Am Vortag hatte das Katholikenoberhaupt davor gewarnt, Migranten nur als «Nummern» anzusehen. Es gehe um «Menschen mit ihrer eigenen Geschichte, ihrer Kultur, ihren eigenen Gefühlen und ihren eigenen Wünschen». «Diese Personen, die unsere Brüder und Schwestern sind, brauchen andauernden Schutz, unabhängig von ihrem Migrationsstatus.»

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