A8 Neunkirchen - Saarlouis zwischen Heusweiler und Schwalbach/Schwarzenholz in beiden Richtungen gesperrt, Baustelle, von 21.09.2018 18:00 Uhr bis 23.09.2018 20:00 Uhr Der BAB-Verkehr in FR Luxembourg wird an der AS Heusweiler (16) abgeleitet und über die B268 Eiweiler, L339 Reisbach, L306 und L140 zur AS Schwalbach–Schwarzenholz (15) umgeleitet. Der Verkehr mit Zielrichtung Karlsruhe / Neunkirchen in entgegengesetzter Fahrtrichtung. Der Verkehr mit Zielrichtung Karlsruhe / Neunkirchen in entgegengesetzter Fahrtrichtung. (09:06)

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Zehntausende demonstrieren in Budapest für Demokratie

Der Protest richtete sich gegen die rechtskonservative Regierungspartei Fidesz und Premier Viktor Orban. Foto: Marton Monus/MTI

Der Protest richtete sich gegen die rechtskonservative Regierungspartei Fidesz und Premier Viktor Orban. Foto: Marton Monus/MTI

Budapest (dpa) - Mehrere zehntausend Menschen haben am Samstagabend in Budapest gegen den Abbau von Rechtsstaat und Demokratie unter der rechtsnationalen Regierung in dem EU-Land demonstriert.

Unter dem Motto «Wir sind die Mehrheit» verlangten die Teilnehmer eine Neuauszählung der Stimmen bei der Parlamentswahl am 8. April, eine Änderung des Wahlrechts und die Sicherung der Pressefreiheit. Zur Kundgebung aufgerufen hatten parteiunabhängige Aktivisten.

Die Parlamentswahl hatte die rechtsnationale Fidesz-Partei von Ministerpräsident Viktor Orban deutlich für sich entschieden. Nach Angaben der Wahlkommission vom Samstag kam sie auf 49,9 Prozent der Stimmen. Aufgrund des Wahlrechts, das die stimmstärkste Kraft unverhältnismäßig begünstigt, errang Fidesz 134 von 199 Parlamentsmandaten und damit eine verfassungsändernde Zweidrittelmehrheit.

In den vergangenen Tagen mehrten sich Berichte, wonach es bei der Auszählung der Stimmen in etlichen Wahllokalen zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein soll, die dem Fidesz zugutegekommen wären. Experten zufolge waren diese mutmaßlichen Manipulationen in ihrem Ausmaß nicht wahlentscheidend.

Das Wahlergebnis hatte vor allem junge Leute in Ungarn schockiert. In Internet-Foren äußerten viele den Wunsch, das Land zu verlassen.

Kritiker werfen Orban den Abbau der Demokratie, die Unterdrückung unabhängiger Medien und systematische Korruption vor. Als eine der ersten Maßnahmen nach seiner Wiederwahl will Orban Gesetze beschließen lassen, die die Arbeit von unabhängigen Zivilorganisationen unmöglich machen sollen.  

Live-Ticker bei index.hu, Ung.

Webseite der Wahlkommission, Ung.

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