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Ausland

Brasiliens Ex-Präsident Lula bleibt weiter hinter Gittern

So., 08. Juli 2018, 21:15 Uhr

Brasiliens Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva wurde wegen Korruption zu einer zwölfjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Foto: Paulo Lopes/ZUMA Wire/Archiv

Die Anhänger des brasilianischen Ex-Präsidenten Lula feierten schon die Freilassung, da machte ihnen der zuständige Richter einen Strich durch die Rechnung: Lula bleibt erstmal doch im Gefängnis. Im Hintergrund ringen Juristen um Kompetenzen und Deutungshoheit.

Tote bei Protesten gegen Benzinpreiserhöhung in Haiti

So., 08. Juli 2018, 18:13 Uhr

Nachdem die Regierung in Haiti Benzinpreiserhöhungen angekündigt hat, ist es in dem Land zu heftigen Protesten gekommen. Foto: Dieu Nalio Chery/AP

Der Fiskus wollte an der Tankstelle ordentlich zulangen und die Preise für Benzin und Diesel um bis zu 50 Prozent erhöhen. Dann brannten Straßensperren und Geschäfte wurden geplündert. Von der saftigen Preiserhöhung nahm die Regierung erst mal wieder Abstand.

Mehr als 18.000 Staatsbedienstete in Türkei entlassen

So., 08. Juli 2018, 15:00 Uhr

Präsident der Türkei, Recep Tayyip Erdogan. In der Türkei sind erneut tausende Polizisten, Armeeangehörige, aber auch Lehrer und Universitätsmitarbeiter per Notstandsdekret entlassen worden. Foto: Pool Presidential Press Service/AP/

Erneut werden Tausende türkische Staatsbedienstete per Dekret entlassen. Darunter sind Polizisten, Soldaten, Lehrer und Dozenten. Es könnte das letzte Notstandsdekret gewesen sein.

Pompeo weist «Gangster»-Vorwurf Nordkoreas zurück

So., 08. Juli 2018, 13:40 Uhr

US-Außenminister Mike Pompeo reiste nach seinem Besuch in Nordkorea weiter nach Japan. Hier bei seiner Ankunft auf dem Flughafen in Tokio. Foto: Andrew Harnik/Pool AP

US-Außenminister Pompeo hat mit Nordkorea über die versprochene Abrüstung verhandelt. Aus dem abgeschotteten Land kommen nun Vorwürfe, der frühere CIA-Chef sei wie ein Gangster aufgetreten. Was lief da schief?

Nato-Chef fordert von Deutschland höhere Militärausgaben

So., 08. Juli 2018, 11:36 Uhr

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg beim Besuch im Kanzleramt vor zwei Wochen. Vor dem Nato-Gipfel kommende Woche fordert der Generalsekretär des Bündnisses von Deutschland deutlich höhere Militärausgaben. Foto: Michael Kappeler

Deutschland hat sich, wie alle Nato-Mitglieder, verpflichtet seine Militärausgaben auf zwei Prozent des BIP zu erhöhen. Das wäre eine Erhöhung um gut 37 Milliarden Euro. Nato-Generalsekretär Stoltenberg erinnert an diese Zusage.

Nicaraguas Präsident lehnt Neuwahlen trotz der Proteste ab

So., 08. Juli 2018, 10:07 Uhr

In Begleitung eines bewaffneten Leibwächters winkt Nicaraguas Präsident Daniel Ortega getreuen Parteianhängern zu. Neuwahlen lehnt er trotz den blutigen Protesten ab. Foto: Alfredo Zuniga/AP

Die Guten hatten in Nicaragua gewonnen. Damals gab «Comandante Daniel» der Bevölkerung Freiheit und Sicherheit. Heute lässt die Regierung Demonstranten einsperren. Seit April eskaliert die Situation. Der Staat hat sich in einen Teufelskreis manövriert.

Tausende geflüchtete Syrer kehren in ihre Häuser zurück

Sa., 07. Juli 2018, 21:05 Uhr

Das von der syrischen Nachrichtenagentur Sana zur Verfügung gestellte Bild zeigt syrische Soldaten am Grenzübergang Nassib in der Provinz Daraa. Sana zufolge hat die syrische Armee wieder die Kontrolle über den Grenzübergang übernommen. Foto: SANA/AP

Damaskus (dpa) - Mindestens 20.000 geflüchtete Syrer sind nach den heftigen Bombardierungen der vergangenen Tage in ihre Häuser im Süden des Landes zurückgekehrt.

Frontex-Chef warnt vor neuer Flüchtlingsroute

Sa., 07. Juli 2018, 18:55 Uhr

Ein Beamter der Guardia Civil steht in Barbate (Andalusien) Wache vor einer provisorischen Notunterkunft, in der Migranten untergebracht sind, nachdem sie in der Straße von Gibraltar von spanischen Seenotrettern aufgefischt wurden. Foto: Emilio Morenatti/AP

Die neuesten Statistiken zeigen: Die Zahl der Migranten, die über das Mittelmeer nach Europa kommen, hat drastisch abgenommen. Gleichzeitig verschieben sich offenbar die Routen und Ziele der Flüchtlinge. Nach Angaben von Frontex rückt dabei ein Land immer stärker ins Visier.

Doppelanschlag auf Ministerien in Somalia

Sa., 07. Juli 2018, 14:45 Uhr

Zwei Selbstmordattentäter haben sich am Samstag im Zentrum der somalischen Hauptstadt mit Autobomben in die Luft gesprengt. Foto: Mohamed Sheikh Nor/AP

Selbstmordattentäter mit Autobomben und Angreifer mit Panzerfäusten und Maschinengewehren: Attentäter greifen in Somalias Hauptstadt das Innen- und Sicherheitsministerium an. Es gibt Meldungen über Explosionen aus dem Inneren des Gebäudes.

May trimmt Kabinett auf weicheren Brexit-Kurs

Sa., 07. Juli 2018, 14:45 Uhr

Zum ersten Mal seit dem Brexit-Votum gelang es May auf dem englischen Landsitz Chequers, ihr zerstrittenes Kabinett auf eine Linie zu bringen. Foto: Joel Rouse/Crown Copyright/PA Wire

Die britische Premierministerin hat die Brexit-Hardliner in ihrem Kabinett vorerst auf Linie gebracht. Ob die Einigkeit hält, muss sich aber erst noch zeigen. Erste Reaktionen aus Brüssel und Berlin zu den Plänen sind zurückhaltend.

OPCW findet Spuren von Chlorgas im syrischen Duma

Sa., 07. Juli 2018, 13:19 Uhr

Bei Angriffen der syrischen Armee auf die letzte verbliebene Rebellenhochburg in Ost-Ghuta waren Dutzende Menschen getötet worden. Hilfsorganisationen berichteten damals von einem mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen. Foto: -/Syrian Civil Defense White Helmets/AP

Das Gebiet Ost-Ghuta erlebte eine der blutigsten Schlachten im blutigen syrischen Bürgerkrieg. OPCW-Ermittler haben nun Spuren von von Chlorgas gefunden. Der Westen hatte die syrische Regierung für den Angriff verantwortlich gemacht.

Massenhinrichtung im Iran: Acht IS-Mitglieder aufgehängt

Sa., 07. Juli 2018, 12:36 Uhr

Iranische Sicherheitskräfte gehen vor dem Parlament in Teheran in Stellung. Acht der Angreifer sind wegen des Angriffs im vergangenen Jahr hingerichtet worden. Foto: Omid Vahabzadeh/Fars News Agency/AP/Archiv

Der Iran behauptete immer, das Land sei im Gegensatz zu seinen Nachbarn sicher. Aber der IS schaffte es, auch dort einzudringen - sogar ins Parlament. Nun sind acht der Angreifer hingerichtet worden.

US-Umweltbehördenchef Pruitt geht nach Serie von Skandalen

Fr., 06. Juli 2018, 17:43 Uhr

Der Chef der US-Umweltbehörde EPA, Scott Pruitt, gilt als erklärter Freund der Ölindustrie und hatte den menschlichen Einfluss auf den Klimawandel mehrmals angezweifelt. Foto: Pablo Martinez Monsivais/AP

Was Scott Pruitt auf dem Kerbholz hat, hätte nach Ansicht seiner Kritiker für zehn Rücktritte gereicht. Am Ende eines langen Weges mochte wohl auch Präsident Trump nicht mehr mit ansehen, was der Chef seiner Umweltbehörde trieb.

Zehn Jahre Haft für Pakistans Ex-Premier Nawaz Sharif

Fr., 06. Juli 2018, 17:21 Uhr

Der ehemalige pakistanische Premierminister Nawaz Sharif ist zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Ins Rollen gekommen war die Affäre im vergangenen Jahr, nachdem Oppositionspolitiker Sharif und einige seiner Verwandten beschuldigt hatten, Staatsgelder veruntreut und gewaschen zu haben. Foto: Anjum Naveed/AP/Archiv

Dreimal war er Ministerpräsident. Er ist immer noch einer der mächtigsten Politiker Pakistans - nun soll Nawaz Sharif wegen Korruption hinter Gitter. Das kann auch aus Auswirkungen haben auf den Ausgang einer wichtigen Wahl in nur drei Wochen.

Letzter Rettungsversuch für das Iran-Abkommen in Wien

Fr., 06. Juli 2018, 16:25 Uhr

Außenminister und Diplomaten aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Russland, China und dem Iran sowie der EU bei dem Treffen der Kommission zur Umsetzung des Iran-Atomabkommens in Wien. Foto: Hans Punz/APA

Seit US-Präsident Trump aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen ist, wackelt der Deal. In Wien werden erste Vorschläge diskutiert, wie man an der Vereinbarung festhalten kann. Der Iran macht Druck.

Bücherverbrennungen in Mali: Islamisten greifen Schulen an

Fr., 06. Juli 2018, 10:43 Uhr

Schuldirektor Broulaye Doumbia steht in der Moulaye-Dembele-Schule in einem von Unicef errichteten Behelfsklassenzimmer für Binnenflüchtlinge. Foto: Jürgen Bätz/Archiv

Islamisten greifen in Mali Schulen an. Sie töten Lehrer und verbrennen Schulbücher. Hunderttausende Kinder gehen nicht mehr zur Schule. Die Bundeswehr bemüht sich um eine Stabilisierung Malis. Doch beim Kampf um die Schulen wird geknausert.