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Ausland

Puigdemont kommt unter Auflagen frei

Do., 05. April 2018, 22:21 Uhr

Carles Puigdemont, ehemaliger Präsident der spanischen Region Katalonien. Foto: Virginia Mayo/AP

Juristischer Teilerfolg für Puigdemont: Das Oberlandesgericht Schleswig verfügt Haftverschonung für den Katalanen und verwirft den Vorwurf der «Rebellion» für eine Auslieferung. Erlassen wird aber ein Auslieferungshaftbefehl wegen Veruntreuung.

US-General: Trump nannte kein Datum für Rückzug aus Syrien

Do., 05. April 2018, 20:46 Uhr

Die USA sind seit 2014 an der Spitze eines Bündnisses in Syrien und im Irak im Einsatz, um den IS zu bekämpfen. Foto: Hussein Malla/AP

Donald Trump würde die US-Soldaten gerne aus Syrien abziehen. Aber aus seiner überraschenden Ankündigung zu einem Truppenrückzug wird erst einmal nichts, seine Regierung hält erst mal an dem Einsatz fest.

Flirt der EU-Kritiker: Lega will mit Fünf Sternen regieren

Do., 05. April 2018, 18:47 Uhr

Silvio Berlusconi (M.) steht einer Koalition der rechtspopulistischen Lega und der europakritischen Fünf-Sterne-Bewegung im Weg. Foto: Alessandra Tarantino

Auf der Suche nach einer Regierung in Italien flirten die Rechtspopulisten heftig mit der Fünf-Sterne-Protestbewegung. Aber ein alter Bekannter steht zwischen dem neuen Paar. Die Verhandlungen gehen nun in eine neue Runde.

Brasiliens Ex-Präsident Lula vor Haftantritt

Do., 05. April 2018, 14:49 Uhr

Das Gefängnis rückt für Luiz Inácio Lula da Silva immer näher. Foto: Paulo Lopes/ZUMA Wire

Schwerer Rückschlag für Brasiliens Ex-Präsidenten Lula. Er muss wohl ins Gefängnis, das Oberste Gericht hat den Weg freigemacht. Ist damit die Kandidatur des beliebtesten Politikers bei der Präsidentenwahl erledigt?

Trump schickt US-Nationalgarde an die Grenze zu Mexiko

Do., 05. April 2018, 12:15 Uhr

Bei der Nationalgarde handelt es sich um Reservekräfte des Militärs, die sich aus den beiden Teilstreitkräften der Armee und der Luftwaffe zusammensetzt. Foto: Eric Gay/AP

Seit Tagen macht Trump wieder Stimmung gegen Einwanderer. Nun weist er seine Regierung an, die Nationalgarde an die Grenze zu Mexiko schicken. Der Präsident will Handlungsfähigkeit demonstrieren - dabei dürfte er auch auf frustrierte Anhänger schielen.

Maas in Jordanien: Kriege und Konflikte im Mittelpunkt

Do., 05. April 2018, 10:57 Uhr

Heiko Maas wird von seinem jordanischen Amtskollegen Ayman Safadi im Außenministerium begrüßt. Foto: Michael Kappeler

Eine «Stimme der Vernunft» mitten im Kriegsgetöse des Nahen Osten. So hat Außenminister Heiko Maas Jordanien beschrieben. Bei seinem Besuch in dem Königreich stehen sämtliche Konflikte der Region auf der Tagesordnung.

Fall Skripal: Heftige Vorwürfe zwischen London und Moskau

Mi., 04. April 2018, 22:35 Uhr

Einsatzkräfte in Schutzanzügen: Ein britisches Forschungslabor hat noch keine «präzise Quelle» für das eingesetzte Nervengift Nowitschok herausfinden können. Foto: Andrew Matthews/PA Wire

Bei der ersten direkten Konfrontation zwischen Großbritannien und Russland nach dem Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Skripal kommt es zu einem heftigen Schlagabtausch. Ein Vorschlag Moskaus zu gemeinsamen Ermittlungen wird abgelehnt.

Erdogan, Putin und Ruhani zeigen Geschlossenheit

Mi., 04. April 2018, 18:14 Uhr

Bei dem Treffen soll es nach Angaben aus türkischen Regierungskreisen um die sogenannten Deeskalationszonen, die humanitäre Lage und die Bemühungen um eine neue Verfassung für Syrien gehen. Foto: Tolga Bozoglu/Pool EPA/AP

Die Türkei, Russland und der Iran mischen selber kräftig im Syrien-Krieg mit - auf unterschiedlichen Seiten. Bei einem Gipfeltreffen plädieren ihre Präsidenten für ein Ende der Gewalt. Der deutsche Staatsminister Niels Annen spricht von einem «Kriegsgipfel».

Maas will Jordanien stärken: Flüchtlingshilfe zugesagt

Mi., 04. April 2018, 16:28 Uhr

«In einer Region, die schwer gezeichnet ist von Terror, Gewalt und dem Ringen um Macht und Einfluss, kommt es umso mehr an auf die, die sich verlässlich für konstruktive Lösungen einsetzen», sagt Maas. Foto: Michael Kappeler

Jordanien ist eine kleine Insel der Stabilität inmitten eines großen Konfliktherds. Das will Außenminister Maas mit einem frühen Besuch in dem Königreich würdigen.

Mueller: Trump hat sich bislang wohl nicht strafbar gemacht

Mi., 04. April 2018, 12:39 Uhr

US-Sonderermittler Robert Mueller in Washington. Bei den Untersuchungen geht es um den Vorwurf russischer Einmischung in die US-Wahl 2016 und die Frage, ob es dabei eine Zusammenarbeit mit dem Trump-Lager gab. Foto: Andrew Harnik/AP

Zwar geht FBI-Sonderermittler Mueller derzeit nicht davon aus, dass sich Trump in der Russland-Affäre strafbar gemacht haben könnte. Die Ermittlungen gegen den US-Präsidenten setzt er trotzdem fort. Und bereitet einen Bericht über Trumps Verhalten vor.

Trump will Soldaten an Mexikos Grenze schicken

Mi., 04. April 2018, 10:57 Uhr

Soldat an der Grenze zwischen den USA und Mexiko in der Nähe von San Diego. US-Präsident Trump plant offenbar das Militär zur Grenzsicherung einzusetzen. Foto: Gregory Bull/AP/Archiv

Das Lieblingsprojekt des US-Präsidenten steckt in den Mühlen des Kongresses fest. Solange Trump seine Mauer nicht bekommt, sollen Militärs die Grenze zu Mexiko schützen. Ganz neu ist die Idee aber nicht. Schon Bush und Obama schickten die Nationalgarde zur Hilfe.

Trump kritisiert Deutschland wegen Ostsee-Pipeline

Di., 03. April 2018, 21:00 Uhr

Ein Arbeiter geht im Hafen von Sassnitz-Mukran an tonnenschweren Rohren für die zukünftige Ostsee-Erdgastrasse Nord Stream 2 vorbei. Foto: Jens Büttner

Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat Deutschland wegen seiner Unterstützung der russischen Ostseepipeline Nord Stream 2 scharf kritisiert. «Deutschland pumpt Milliarden nach Russland»...

Staaten spenden zwei Milliarden Dollar für Menschen im Jemen

Di., 03. April 2018, 17:52 Uhr

Rund 22 der etwa 27 Millionen Einwohner des Jemen sind nach Angaben des UN-Nothilfebüros Ocha nach drei Jahren Bürgerkrieg auf Hilfe angewiesen. Foto: Hani Al-Ansi

Der Hilferuf blieb nicht ungehört: Viele Staaten beteiligen sich an den UN-Programmen für die notleidende Bevölkerung im Bürgerkriegsland Jemen. Doch das zentrale Problem bleibt das Finden einer politischen Lösung.

Putin berät sich vor Syrien-Gipfel mit Erdogan

Di., 03. April 2018, 16:40 Uhr

Russlands Präsident Putin und der türkische Staatschef Erdogan suchen nach Wegen, das Kriegselend in Syrien zu beenden. Foto: Burhan Ozbilici/AP

Russland und der Iran unterstützen Syriens Präsidenten Assad, die Türkei dagegen die Opposition. Nun suchen Russlands Präsident Putin und der türkische Staatschef Erdogan nach Wegen, das Elend in dem Bürgerkriegsland zu beenden - einen Tag vor einem Dreiergipfel mit dem Iran.

Netanjahu kündigt Flüchtlingsdeal für Tausende Migranten

Di., 03. April 2018, 14:54 Uhr

Die israelische Regierung hatte angekündigt, die Menschen in afrikanische Drittländer abzuschieben. Foto: Jinipix/XinHua

Israel wollte rund 40.000 afrikanische Flüchtlinge abschieben. Dann verkündet Netanjahu, das UN-Flüchtlingshilfswerk werde Tausende Migranten in westliche Länder umsiedeln. Nun hat er nach Stunden der Unsicherheit das Abkommen endgültig gekündigt.

Saudischer Kronprinz: Israelis haben Recht auf eigenes Land

Di., 03. April 2018, 14:28 Uhr

Um für alle Stabilität zu gewährleisten und normale Beziehungen zu unterhalten, bedürfe es jedoch eines Friedensabkommens, so der saudische Kronzprinz. Foto: Rainer Jensen

Der jüdische Staat Israel wurde vor 70 Jahren gegründet. Noch immer haben ihn aber viele islamisch geprägte Staaten in der Nahostregion nicht anerkannt. Im erzkonservativen Königreich Saudi-Arabien scheint sich überraschend ein Umdenken anzubahnen.