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18 mutmaßliche G20-Randalierer nach Fotofahndung ermittelt

Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen während des G20-Gipfels Anfang Juli 2017 haben die Hamburger Gerichte bis Anfang Juni 84 Beschuldigte verurteilt oder Strafbefehle gegen sie erlassen. Foto: Markus Scholz

Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen während des G20-Gipfels Anfang Juli 2017 haben die Hamburger Gerichte bis Anfang Juni 84 Beschuldigte verurteilt oder Strafbefehle gegen sie erlassen. Foto: Markus Scholz

Hamburg (dpa) - Einen Monat nach Beginn der zweiten öffentlichen Fahndung der Hamburger Polizei nach mutmaßlichen G20-Randalierern sind 18 der 101 Gesuchten identifiziert.

Wie eine Polizeisprecherin weiter mitteilte, gab es zum ersten Fahndungsaufruf vom Dezember vergangenen Jahres keine neuen Identifizierungen. Von den 107 Verdächtigen sind der Soko «Schwarzer Block» 35 Personen inzwischen bekannt.

Mitte Mai hatten Polizei und Staatsanwaltschaft die Bilder von 101 Frauen und Männern veröffentlicht. Ihnen werden Straftaten wie schwerer Landfriedensbruch, Brandstiftung, gefährliche Körperverletzung oder Plünderung vorgeworfen.

Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen während des G20-Gipfels Anfang Juli 2017 haben die Hamburger Gerichte bis Anfang Juni 84 Beschuldigte verurteilt oder Strafbefehle gegen sie erlassen. Die Strafen reichen von 240 Euro Geldstrafe bis zu dreieinhalb Jahren Gefängnis, wie aus einer Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage der Linken in der Bürgerschaft hervorgeht. 236 Strafverfahren wurden bis Ende Mai eingestellt.

Öffentlichkeitsfahndung

Kleine Anfrage der Linken mit Senatsantwort

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