A8 Neunkirchen - Saarlouis zwischen Heusweiler und Schwalbach/Schwarzenholz beide Fahrtrichtungen gesperrt, Baustelle, LKW wird empfohlen, das Gebiet weiträumig zu umfahren, bis 23.09.2018 20:00 Uhr Der BAB Verkehr in FR Luxembourg wird an der AS Heusweiler abgeleitet und über die B 268 Eiweiler, L 339 Reisbach, L 306 und L 140 zur AS Schwalbach-Schwarzenholz umgeleitet. Der Verkehr mit Zielrichtung Karlsruhe/ Neunkirchen in entgegengesetzter Fahrtrichtung. (21.09.2018, 21:25)

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Deutsche Soldaten kommen unter niederländisches Kommando

Ein Trupp mit Stinger-Raketen ausgerüsteter Bundeswehrsoldaten auf dem Schießplatz im schleswig-holsteinischen Todendorf. Foto: Carsten Rehder/Archiv

Ein Trupp mit Stinger-Raketen ausgerüsteter Bundeswehrsoldaten auf dem Schießplatz im schleswig-holsteinischen Todendorf. Foto: Carsten Rehder/Archiv

Vredepeel (dpa) - Rund 450 Soldaten der deutschen Luftwaffe stehen ab sofort unter niederländischem Kommando. Die Bundeswehr unterstellte im Zuge der deutsch-niederländischen Militärkooperation eine Flugabwehrraketengruppe dem niederländischen bodengestützten Flugabwehrkommando in Vredepeel.

Die enge Verzahnung der Streitkräfte beider Länder soll unter anderem die Einsatzbereitschaft und Durchhaltefähigkeit der Luftverteidigung vom Boden aus erhöhen. Geplant sind auch eine Ausbildungskooperation sowie Absprachen bei Rüstungsprojekten.

«Wir wollen Synergien ausloten, um unsere bestehenden Fähigkeiten zu verbessern und neue zu schaffen», kommentierte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bei dem Unterstellungsappell in Vredepeel. Was 1995 mit der Aufstellung des 1. Deutsch-Niederländischen Korps begonnen habe, sei zuletzt zu «einer einzigartig engen Kooperation» der Streitkräfte geworden.

Betroffen von dem Führungswechsel ist konkret die Flugabwehrraketengruppe 61. Ihre Soldaten werden allerdings nicht in die Niederlande umziehen müssen, sondern bleiben an ihrem Standort im schleswig-holsteinischen Todendorf (Panker) stationiert. Auch für Auslandseinsätze und im Ernstfall kann die Einheit weiterhin so genutzt werden, wie es Deutschland will. In einem solchen Fall werden die beteiligten Soldaten dann vom Einsatzführungskommando der Bundeswehr geführt.

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