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RAF-Terror 1977: «Deutscher Herbst» verändert die Republik

Der entführte Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer unter dem Logo der RAF. Foto: UPI

Der entführte Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer unter dem Logo der RAF. Foto: UPI

Der 5. September 1977 ist ein Montag. Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer ist um 17.30 Uhr auf dem Weg vom Büro zu seiner Kölner Wohnung. Plötzlich steht ein blauer Kinderwagen auf der Straße.

Aus einer Einfahrt setzt ein gelber Mercedes zurück. Schleyers Fahrer steigt hart auf die Bremse, das Begleitfahrzeug mit den drei Personenschützern fährt auf Schleyers Wagen auf. Im selben Moment eröffnen vier RAF-Terroristen das Feuer. Der Fahrer und die drei Polizisten werden erschossen, der Arbeitgeberpräsident aus dem Wagen gezerrt und verschleppt.

Die Entführer, das RAF-«Kommando Siegfried Hausner», fordern die Freilassung von elf RAF-Terroristen, unter ihnen die in Stuttgart-Stammheim inhaftierten Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Jan-Carl Raspe und Irmgard Möller. Am 6. September, kurz vor Mitternacht, tritt erstmals der «Große Krisenstab» mit den Spitzen der Sicherheitsorgane und aller Parteien des Bundestags zusammen. Sie alle sind sich einig: Der Staat wird sich nicht erpressen lassen.

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