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SPD legt in Wählergunst deutlich zu

Lässt die SPD-Umfragewerte steigen: der designierte Kanzlerkandidat Martin Schulz. Foto: Roland Weihrauch/Archiv

Lässt die SPD-Umfragewerte steigen: der designierte Kanzlerkandidat Martin Schulz. Foto: Roland Weihrauch/Archiv

Sie blieben aber weiterhin klar hinter der CDU/CSU, die unverändert auf 36 Prozent käme. Die AfD verschlechterte sich demnach um zwei Punkte auf 11 Prozent. Ebenso würden die Grünen zwei Punkte abgeben und auf 8 Prozent rutschen. Die Linke könnte sich um einen Punkt auf 10 Prozent verbessern, die FDP bliebe unverändert bei 6 Prozent.

Trotz des Zuspruchs für Schulz würde es demnach für eine Koalition aus SPD, Linken und Grünen nicht reichen. Von den politisch denkbaren Dreierbündnissen würde es reichen für eine Koalition aus CDU/CSU, Grünen und FDP. Eine Mehrheit gäbe es auch für eine große Koalition von CDU/CSU und SPD.

Für das heute veröffentlichte «Politbarometer» befragte die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen von Dienstag bis Donnerstag dieser Woche telefonisch 1303 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte.

Bei der Frage, wen die Deutschen nach der Bundestagswahl lieber als Kanzler oder Kanzlerin hätten, wünschten sich 44 Prozent Angela Merkel und 40 Prozent Martin Schulz. Die übrigen antworteten mit «Weiß nicht».

In der Top-Ten-Liste der wichtigsten Politiker kommt Schulz auf Anhieb auf Platz zwei. Die beste Bewertung erhält weiterhin Bundespräsidentenkandidat Frank-Walter Steinmeier (SPD). Auf Platz drei folgt Baden-Württembergs Grünen-Ministerpräsident Winfried Kretschmann, auf vier Kanzlerin Merkel und auf fünf Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU).

ZDF-"Politbarometer" (Pressetext)

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