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Schulden der öffentlichen Haushalte erneut gesunken

Die Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland bezifferte das Bundesamt zum 31. Dezember 2017 mit 23.797 Euro. Foto: Jens Kalaene/Illustration

Die Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland bezifferte das Bundesamt zum 31. Dezember 2017 mit 23.797 Euro. Foto: Jens Kalaene/Illustration

Wiesbaden (dpa) - Die gute Konjunktur und sprudelnde Steuereinnahmen haben die Schulden der öffentlichen Haushalte 2017 das dritte Jahr in Folge gedrückt - die Dimensionen bleiben aber gigantisch.

Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, waren Bund, Länder und Gemeinden sowie die Sozialversicherung zum Ende des vergangenen Jahres mit 1,9672 Billionen Euro verschuldet. Der Schuldenstand im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich um 2,1 Prozent. Die Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland bezifferte das Bundesamt zum 31. Dezember 2017 mit 23.797 Euro.

In die Statistik fließen nur Verbindlichkeiten ein, mit denen öffentliche Haushalte bei Banken oder privaten Unternehmen in der Kreide stehen. Geliehenes Geld etwa zwischen Bund und Ländern wird nicht mitgerechnet.

Die Länder konnten ihre Schulden besonders kräftig abtragen, die Gesamtsumme verringerte sich 2017 um 3,7 Prozent auf 586,2 Milliarden Euro. Der Bund war zum Ende vergangenen Jahres mit 1,242 Billionen Euro verschuldet - ein Minus im Vergleich zum Vorjahr von 1,2 Prozent. Die Kommunen senkten ihren Schuldenstand um 3,5 Prozent auf 138 Milliarden Euro.

Unter den Ländern baute prozentual betrachtet besonders Sachsen seine Schulden ab (minus 16 Prozent), gefolgt von Baden-Württemberg (minus 13 Prozent) und Bayern (minus 12,7 Prozent). Entgegen der allgemeinen Tendenz erhöhten sich die Schulden in drei Ländern: Hamburg (plus 4,6 Prozent), Thüringen (plus 3,5 Prozent) sowie Sachsen-Anhalt (plus 2,2 Prozent).

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