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Stegner nach Kommunalwahl-Niederlage unbeirrt

Rund 2,4 Millionen Schleswig-Holsteiner waren aufgerufen, über die künftige Zusammensetzung der Gemeindevertretungen und der Kreistage zu entscheiden. Foto. Carsten Rehder Foto: Carsten Rehder

Rund 2,4 Millionen Schleswig-Holsteiner waren aufgerufen, über die künftige Zusammensetzung der Gemeindevertretungen und der Kreistage zu entscheiden. Foto. Carsten Rehder Foto: Carsten Rehder

Kiel (dpa) - Auch nach der schweren SPD-Niederlage bei den Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein will deren Landesvorsitzender Ralf Stegner an seinem Kurs festhalten.

«Meine persönliche Konsequenz besteht darin, dass wir den innerparteilichen Reformprozess, den wir brauchen, auf Bundes- und auf Landesebene mit aller Kraft vorantreiben», sagte Stegner der Deutschen Presse-Agentur. «Das ist natürlich auch mein Job.» Bei den Kommunalwahlen am Sonntag hatte die SPD 6,5 Punkte verloren. Mit 23,3 Prozent landete sie klar hinter der CDU, die auf 35,1 Prozent kam.

Stegner betonte, die SPD werde im April nächsten Jahres ihren Vorstand neu wählen. Er bekräftigte seine Absicht, nicht vor Jahresende bekanntzugeben, ob er bei diesem Parteitag wieder für den Landesvorsitz antreten werde. «Momentan geht es, finde ich, auch nicht um mich oder um sonst wen, sondern es geht um die SPD», sagte Stegner. Sie wolle sich zur nächsten Landtagswahl 2022 so aufstellen, dass sie eine gute Chance gegen die Jamaika-Koalition habe.

Mit Blick auf den inhaltlichen Kurs der Landes-SPD sagte Stegner, sie müsse sich klar als linke Volkspartei profilieren.

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