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Viele gehen von Wahlbeeinflussung durch soziale Medien aus

Viele Menschen glauben, dass gezielte oder personalisierte Kampagnen in sozialen Medien Wähler beeinflussen. Foto: Nicolas Armer

Viele Menschen glauben, dass gezielte oder personalisierte Kampagnen in sozialen Medien Wähler beeinflussen. Foto: Nicolas Armer

Berlin (dpa) - Wahlbeeinflussung durch soziale Medien hält eine große Mehrheit der Bundesbürger einer Umfrage zufolge für möglich.

Demnach gehen 70,1 Prozent der Befragten davon aus, dass sich Wähler durch gezielte oder personalisierte Kampagnen in sozialen Medien «sehr stark» oder «eher stark» beeinflussen lassen. Nur 17,4 Prozent sind der Meinung, dass soziale Medien «eher schwachen» oder «gar nicht» Einfluss auf die Wählermeinung haben, wie die am Freitag veröffentlichte Umfrage des Nachrichtenportals t-online.de in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey ergab. 12,5 Prozent der Befragten waren demnach unentschieden.

Große Unterschiede in der Einschätzung gibt es der Umfrage zufolge, wenn man auf die Parteizugehörigkeit der Befragten schaut. Demnach gehen nur 53,4 Prozent der AfD-Wähler von einer «starken» oder «eher starken» Beeinflussung durch soziale Medien aus. An einen schwachen oder gar keinen Einfluss glauben 30,8 Prozent der AfD-Anhänger. Bei Wählern anderer Parteien ist der Umfrage zufolge die Furcht vor einer Wahlbeeinflussung deutlich größer.

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