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Auf was sollte man bei einem Betriebsausflug achten

Betriebsausflüge stärken das Teambuilding. Foto: Prostock-studio_fotolia.com

Betriebsausflüge stärken das Teambuilding. Foto: Prostock-studio_fotolia.com

Betriebsausflug planen

Der Betriebsausflug ist mit einer guten Organisation und einen Blick auf die finanziellen Möglichkeiten verbunden. Wichtig ist, den Betriebsausflug in Aktivität und Finanzen so zu gestalten, dass keiner der Mitarbeiter vernachlässigt wird. Um den Mitarbeitern gerecht zu werden, ist es ratsam, diese mit einzubeziehen und ihre Ideen und Wünsche anzuhören. Vor der Planung sollte feststehen, weshalb der Betriebsausflug stattfindet: Firmenjubiläum, Teambuilding-Maßnahme, Kennenlernen zwischen den Abteilungen oder ein entspanntes Beisammensein.

Ausflugsziel: Was für ein Programm für den Betriebsausflug?

Es ist nicht immer einfach ein ideales Programm für einen Betriebsausflug zu planen. Gerade wenn die Mitarbeiter unterschiedlichen Alters sind, gehen die Interessen zwischen Jung und Alt auseinander. Hier heißt es Kompromisse schließen. Während ein Teil des Betriebsausfluges aus einer sportlichen Komponente besteht, sollte der andere Teil eine etwas ruhigere Aktivität beinhalten. Einig sind sich die Kollegen meist bei einer guten Verpflegung zum Mittag oder Abend. Beliebte Aktivitäten sind:

- Ausflug in einen Klettergarten

- eine Bootstour mit Verpflegung, z.B. auf einem Floss

- Kanu- oder Kajaktouren für kleine Gruppen

- Freizeitpark

- Besichtigung eines Schlosses

- Wanderungen

- Themenabende wie z.B. Krimidinner

Fahrt und Unterkunft

Betriebsausflüge sollen eine entspannte Atmosphäre schaffen. Wenn das Ziel nicht direkt vor der eigenen Haustür liegt, artet der Ausflug schnell in Stress aus, wenn es morgens hin und abends wieder zurückgeht. Wenn es die Finanzen zulassen, sind daher immer mehr Firmen gewillt auch einen 2-tägigen Ausflug durchzuführen. Bei diesen kann noch direkter auf die Wünsche der einzelnen Altersgruppen eingegangen werden. Die Anfahrt ans Ziel erfolgt bei großen Firmen meist in Bussen. Für kleine Firmen lohnen sie sich diese jedoch aufgrund hoher Kosten meist wenig. Außerdem sind viele Anbieter für die Hochsaison schnell ausgebucht. Daher ist für kleine Gruppen auch ein Auto geeignet, um an das Ausflugsziel zu gelangen.

Rechtliche Grundlagen zur Teilnahme

Steht ein Betriebsausflug an, kommen häufig fragen zur rechtlichen Reglung der Teilnahmepflicht sowie des Versicherungsschutzes auf:

Teilnahmepflicht: Ein Betriebsausflug gilt als Arbeitszeit und wird vergütet. Der Chef kann anordnen, dass alle Mitarbeiter am Ausflug teilnehmen müssen. Es besteht jedoch keine generelle Teilnahmepflicht. Wenn sich ein Mitarbeiter dazu entscheidet, nicht teilzunehmen, muss er in der Firma arbeiten. Hat die Firma zu, kann der Chef verlangen, dass ein Urlaubstag eingereicht wird. Bei Krankheit muss eine übliche Krankmeldung bzw. ein Attest für diesen Tag vorliegen.

Versicherungsschutz: Während des Betriebsausfluges und auf dem Hin- und Rückweg sind die Mitarbeiter über den Arbeitgeber versichert. Es ist aber ganz entscheidend, dass der Chef den Ausflug aktiv unterstützt und alle Mitarbeiter daran teilnehmen können. Nur solche Aktivitäten fallen unter den Versicherungsschutz.

Kollegen oder Freunde?: Auf dem Betriebsausflug richtig verhalten

Eine entspannte Atmosphäre, in der sich die Kollegen sehr gut verstehen. Mitarbeiter und Chefs wünschen sich bei einem Betriebsausflug solch eine Situation. Dennoch ist zu beachten, dass man sich nicht auf einem Tagesausflug unter Freunden befindet und ein bestimmtes Verhalten erwünscht ist:

- Nicht zu viel Alkohol trinken: Schnell sagt man im alkoholisierten Zustand Dinge, die bei Kollegen und Chef nicht gut ankommen.

- Der Chef bietet am Abend das Du an – am nächsten Morgen nicht gleich mit dem Vornamen ansprechen. Besser siezen und abwarten, wie er reagiert.

- In entspannter Atmosphäre über Wünsche und Probleme reden: Gehalts- und Problemgespräche haben auf dem Betriebsausflug nichts zu suchen

- Schlechte Laune nicht anmerken lassen und auf keinen Fall von der Gruppe ausgrenzen.

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