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Beim Kauf einer Daunendecke

Wozu dient ein Schlafsystem?

Ein Schlafsystem, das von der Matratze bis hin zum Kopfkissen alle einzelnen Elemente berücksichtigt, ist wichtige für guten und gesunden Schlaf. Passt die Matratze nicht zum Lattenrost oder das Kopfkissen nicht zur Schlafposition, sind Schmerzen vorprogrammiert und die Nächte wenig erholsam.

Das wichtigste Ziel des Schlafsystems ist es also, eine optimale Stütze für Wirbelsäule und Bandscheiben zu finden. Während die Druckbelastung auf den empfindlichen Rücken während eines normalen Tages enorm ist, steht nachts Regeneration auf dem Programm. Und genau dazu dient das ideale Schlafsystem.

Die Grundlage: Matratze und Lattenrost

Im wahrsten Sinne des Wortes die Grundlage jedes Schlafsystems sind Matratze und Lattenrost. Sie müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein und sich gleichzeitig jeder nächtlichen Bewegung anpassen. Der Lattenrost dient dabei auf der einen Seite der Belüftung der Matratze, auf der anderen Seite ist es allerdings auch seine Aufgabe, eine Stütze für den gesamten Körper zu sein, insbesondere der Schulter- und Beckenbereich soll im Liegen möglichst gut entlastet werden.

Das wichtigste Schlagwort für die Matratze lautet Punktelastizität. Die Wirbelsäule sollte nicht durchgebogen werden und trotzdem sollte die Matratze an den richtigen Punkten etwas nachgeben. Eine Matratze wird nach Material und Härtegrad ausgewählt. Ob Kaltschaum-, Latex- oder Federkernmatratze ist deinem persönlichen Liegegeschmack überlassen.

Das gilt auch für den Härtegrad. Grundsätzlich sollte die Matratze eher etwas härter sein, damit du nicht zu tief einsinkst, gleichzeitig darf sie allerdings nicht zu hart sein, damit du trotzdem Schlaf findest. Am besten lässt du dich in einem Fachgeschäft beraten und vereinbarst, dass du deine Matratze umtauschen kannst, wenn du innerhalb kürzester Zeit feststellst, dass du nicht wirklich zur Ruhe kommst. Übrigens: Eine Normierung für den Härtegrad bei Matratzen gibt es nicht.

Zugedeckt: Die richtige Bettdecke

Als Kinder haben wir häufig eine Kuscheldecke und auch als Erwachsene kuscheln wir uns gerne unter eine warme Decke. Aus diesem Grund gehört auch die richtige Bettdecke zum Schlafzimmer-Setup für sanfte Träume.

Auch hier dürfen wieder individuelle Entscheidungen gefällt werden. Wenn du nachts schnell schwitzt, wirst du wahrscheinlich eine andere Zudecke wählen als Frostbeulen und umgekehrt. Im Winter darf es ruhig eine wärmere Decke sein. Ob diese allerdings dünn und leicht oder dick und schwer ist, ist vollkommen dir überlassen.

Decken aus Naturmaterialien sind besonders empfehlenswert. Kuschelweiche Daunenbettdecken sind nicht umsonst heute noch so beliebt wie eh und je. Daunen sind federleicht, halten aber trotzdem wohlig-warm. Sich unter Daunen zu betten ist ein wahres Komforterlebnis. Beim Kauf einer Daunendecke solltest du allerdings auf jeden Fall auf das richtige Mischverhältnis von Federn und Daunen achten. Federn sind um einiges billiger als hochwertige Daunen. Leider wärmen sie aber nicht im gleichen Maße und stechen noch dazu unangenehm.

Temperaturregulierend sind unter anderem Decken mit Kamelhaarfüllung. Die Wüstentiere müssen schließlich ein Fell haben, das sowohl die heißen Temperaturen untertags als auch die bittere Kälte in der Nacht ausgleicht. Ideal als Bettdeckenfüllung also.

Mit einer Allergie gegen Hausstaubmilben kannst du übrigens ohne Weiteres eine Decke mit Daunen- oder Kamelhaarfüllung verwenden. Im Gegensatz zu Gerüchten, die sich hartnäckig halten, sind die Naturmaterialien nämlich kein gefundenes Fressen für Milben. Anders verhält es sich natürlich, wenn du auf Tierhaare allergisch bist. Dann gibt es synthetische Füllungen, die sich besser anbieten.

Gut gestützt: das richtige Kopfkissen wählen

Die meisten Deutschen haben in ihren Schlafzimmern wahrscheinlich Kissen mit der Abmessung 80 x 80 cm. Obwohl das der Klassiker ist, tragen Kopfkissen mit diesen Maßen doch häufig zu Schulter- und Nackenschmerzen bei, denn das Kissen muss einige Kriterien erfüllen, damit der Kopf richtig gebettet ist.

Erstens sollten die Schultern nicht auf dem Kopfkissen aufliegen. Zweitens darf die Halswirbelsäule nicht überstreckt werden, wie das bei einigen Schlafpositionen der Fall ist. Dementsprechend gilt auch, dass das Kissen drittens der Schlafposition entsprechend gewählt werden sollte.

Bauchschläfer wählen ein möglichst flaches Kissen oder ein Kissen in Schmetterlingsform. Wer auf der Seite schläft setzt am besten auf ein Seitenschläferkissen, nämlich einem Kissen in länglicher Form.

Rückenschläfer müssen ein wenig experimentieren, bis sie ein Kopfkissen entdecken, das weder zu hoch noch zu niedrig ist. Wer unter Nackenschmerzen leidet, kann zusätzlich von einer Nackenrolle profitieren oder sollte auf ein spezielles Nackensützkissen setzen.

Teil des Ganzen: das richtige Raumklima

Das richtige Schlafsystem bestehend aus Matratze, Lattenrost, Kopfkissen und Bettdecke ist die Grundvoraussetzung für richtig guten Schlaf. Für gesunden Schlaf ist allerdings noch mehr nötig. Achte darauf, dass das Schlafzimmer dunkel genug ist. Jalousien oder Vorhänge lassen keinen einzigen Sonnenstrahl bis ins Innere des Zimmers vordringen.

Die perfekte Schlafzimmertemperatur beträgt zwischen 16 und 18 Grad. Der Heizkörper sollte nur in Ausnahmefällen über Nacht laufen. Ein Schälchen mit Wasser sorgt übrigens dafür, dass die Luft nicht austrocknet. Ein offenes Fenster ist auch im Winter erlaubt. Vorausgesetzt, dass nicht zu viel Straßenlärm von außen hereinkommt und dir nachts nicht zu kalt wird. Pflanzen runden das perfekte Raumklima ab und ein Blick in die Feng-Shui Lehre schadet auch keinesfalls.

© WhatsBroadcast
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