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Internet-Optionen bei Prepaid-Tarifen - was ist heute möglich?

Abbildung 1: Prepaid-Tarife müssen heute natürlich auch Internet-Optionen enthalten (@ MrJayW (CC0-Lizenz) / pixabay.com).

Abbildung 1: Prepaid-Tarife müssen heute natürlich auch Internet-Optionen enthalten (@ MrJayW (CC0-Lizenz) / pixabay.com).

 Die Nutzung eines Smartphones mit einem Prepaid-Tarif ist gar nicht so ungewöhnlich. Etliche Angestellte nutzen die Prepaidvariante am Wochenende, um ein Handy zu haben, ohne für den Chef erreichbar zu sein. Andere wiederum möchten ihren Kindern noch keinen festen Vertrag zumuten und arbeiten stattdessen mit einem Prepaid-Tarif. Zudem gibt es diejenigen, für die sich Handyverträge aufgrund der Nutzung gar nicht lohnen - wer nur das Internet nutzt und nie telefoniert, zahlt bei fast jedem Handyvertrag drauf. Glücklicherweise bieten die Prepaid-Anbieter interessante Tarifmodelle rund um die Internetnutzung. Dieser Artikel stellt einige Varianten vor.

Datenflats heute auch bei Prepaid-Tarifen

Bei den meisten Prepaid-Tarifen legen Nutzer heute selbstständig fest, wie sie diese nutzen wollen. Das Prinzip bleibt selbstverständlich bestehen, denn auch heute noch werden Guthabenkonten aufgeladen und das Guthaben später verbraucht. Dies geschieht oft über sogenannte Optionen. Das ist zusammenstellbare Pakete, mit denen der Nutzer entscheidet, wie er sein Guthaben aufbraucht. Und so wie es für die Prepaid-Telefonie Minutenpakete, Flatrate- und Ländertarife gibt, so gibt es für das Prepaid-Surfen Optionen:

- Datenpakete - sie sind vergleichbar mit den Datenpaketen, die in vielen Handyverträgen enthalten sind. Nutzer können Pakete mit 250 oder 500 MB Datenvolumen erhalten, aber auch Pakete mit Gigabytegrößen. Die Kosten für das Paket variieren je nach Größe. Unterschiede gibt es teils hinsichtlich der Laufzeit. Einige Pakete gehen über 10 oder 30 Tage, andere haben keine Laufzeit, sondern verlieren ihre Gültigkeit mit dem letzten MB.

- Datenflat - neben den Paketen gibt es Datenflats. Das sind Internetflatrates auf Prepaidbasis und garantieren, dass der Nutzer dauerhaft surfen kann. Die Datenflats orientieren sich wieder an dem Datenvolumen, doch kommt nach dessen Nutzung der Sinn der Flat in den Mittelpunkt: Nutzer surfen einfach mit einer verringerten Geschwindigkeit weiter. Da diese jedoch sehr gering ist, sollte bei der Wahl der Flat auf eine ausreichende Größe geachtet werden.

Preislich liegen beide Optionen höher, als eine vergleichbare Option im Handyvertrag. Da jedoch viele Prepaid-Nutzer eigens auf Prepaid umsteigen, weil sie nicht für die Telefonflatrate zahlen wollen, wenn sie diese doch gar nicht nutzen, ist dieser Weg immer noch günstiger. Wichtig ist nur, die Anbieter der Prepaid-Tarife miteinander zu vergleichen und zu schauen, wer das zu einem selbst passende Volumen zu einem günstigen Preis anbietet.

Prepaid-Tarife heute deutlich optionaler

Über die Optionen lassen sich Prepaid-Tarife nahezu vollständig auf die eigenen Wünsche anpassen. Vergleichbar mit gängigen Handyverträgen mag diese Variante auf den ersten Blick etwas teurer erscheinen, doch stimmt der Eindruck nicht unbedingt. Ein Beispiel: Wer vom Handy aus nie telefoniert, aber einen Handyvertrag mit inkludierter Allnet-Flat hat, zahlt im Endeffekt monatlich drauf - nämlich für eine Leistung, die nicht in Anspruch genommen wird. Geht derselbe Nutzer hin und stellt sich seinen Prepaid-Tarif über Optionen passend zusammen, zahlt er zwar einen ähnlichen Preis, hat aber dafür nur Inhalte, die auch genutzt werden. Und von ihnen gibt es viele:

- WhatsApp - ohne Messenger geht es heute kaum noch. Grundsätzlich braucht die Messengernutzung aber auch Internetvolumen, was sich bei intensiver Nutzung schnell bemerkbar macht. Einige Prepaid-Tarife bietet WhatsApp-Optionen. Gegen eine Gebühr wird nun die Messengernutzung quasi »freigestellt«.

- Telefonie - sie lässt sich ebenso über Pakete abwickeln. Neben Flatrate-Paketen gibt es Pakete mit Inklusivminuten oder auch für Auslandsgespräche. Wenigtelefonierer können mitunter 30 Minuten im Monat buchen und zahlen nun nur diese. Wer hingegen mit seiner Familie im Heimatland telefonieren will, der kann einen Anbieter mit entsprechenden Länderflats oder Länderoptionen suchen. Nun wird ein Betrag vom Guthaben abgezogen und innerhalb der Option kann »kostenlos« ins Land telefoniert werden.

- Streaming - Musik, Videos, Spiele - all das wird heute gestreamt und das Datenvolumen ist schneller verbraucht, als es aufgeladen war. Mit entsprechenden Optionen lassen sich diese Bereiche wieder regeln.

Wichtig ist immer, sich die Optionen genau anzuschauen. Die meisten von ihnen handeln nach dem Prepaid-Prinzip und werden direkt mit der Buchung vom Prepaidkonto abgezogen. Sie können jederzeit zum Ablauf der Laufzeit gekündigt werden, beziehungsweise müssen sogar neu hinzugefügt werden. Die Laufzeit beträgt in der Regel dreißig Tage.

Was sollte man sonst beachten?

Bei der Masse an Prepaid-Anbietern ist es gar nicht so einfach, den perfekten Partner für sich zu finden. Immerhin nützt einem der günstige Preis nichts, wenn nicht die Möglichkeit besteht, benötigte Optionen hinzuzufügen. Daher ist der Vergleich immer geboten. Und hier geht es noch um weitere Punkte:

- SIM-Karte - sie sollte kostenfrei sein, beziehungsweise nur die Versandgebühren kosten. Je nach Anbieter wird übrigens ein Einstiegsguthaben zur Verfügung gestellt. Die SIM-Karte muss bei der Freischaltung auf den Empfänger registriert sein.

- Verwaltung - wie wird das Prepaid-Guthaben verwaltet? Viele Anbieter gehen hin und richten Kunden einen Onlinezugang mit diversen Möglichkeiten ein: Verbrauchsprüfung, Laufzeiten von Optionen, Hinzubuchen, Kündigen, Aufladen. Oft ist es möglich, das Kundenkonto mit dem Bankkonto zu verknüpfen, beziehungsweise eine monatliche Aufladung einzurichten.

- Laufzeiten - die Laufzeiten betreffen die Optionen. Diese sollten dreißig Tage Gültigkeit besitzen und sich nur mit ausdrücklicher Einwilligung des Nutzers selbst verlängern. Die Kündigung sollte immer zum Ende der 30 Tage möglich sein, anderenfalls geht der Vorteil der fehlenden Bindung verloren.

Prepaid-Tarife sind jedoch nicht geeignet, um schnell an ein neues Handy zu kommen. Die Anbieter vertreiben zwar auch Smartphones, doch gibt es diese nicht »gratis« zum Prepaid-Tarif dazu. Auf der anderen Seite können die SIM-Karten freilich mit jedem Smartphone genutzt werden, sofern dieses keine Sperre besitzt.

Fazit - perfekt zuschneidbar

Die modernen Prepaid-Tarife erlauben es, den Tarif perfekt auf die eigenen Bedürfnisse zurechtzuschneiden. Dieser Weg mag optisch nicht unbedingt günstiger als ein Handyvertrag sein, doch gibt es keine Vertragsbindung und Nutzer zahlen nicht für Inhalte, die sie überhaupt nicht verwenden. Dank der vielen Angebote haben Smartphonenutzer auch ausreichend Auswahl und könne n für sich entscheiden, welchen Prepaid-Tarif sie für sich entdecken. Die einzige Voraussetzung ist natürlich, dass ein Smartphone vorhanden ist, da dieses nicht im Tarif enthalten ist.

© WhatsBroadcast
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