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Krankheit, Kälte und Kontaktlinsen

Kleine Kontaktlinsen-Kunde

Für jedes Auge gibt es die passende Kontaktlinse. Allerdings unterscheiden sich die Angebote hinsichtlich Material, Funktion und Tragedauer. Bevor man Linsen beispielsweise für den Winterurlaub oder als Ersatz zur Brille kauft, ist es ratsam, sich über die unterschiedlichen Möglichkeiten zu informieren. Hinsichtlich des Materials wird grundsätzlich zwischen harten und weichen Kontaktlinsen unterschieden. Harte Kontaktlinsen bestehen aus Kunststoff, die keinen Flüssigkeitsanteil beinhalten und auf dem Tränenfilm im Auge schwimmen. Sie sind insgesamt formstabiler als weiche Kontaktlinsen. Diese bestehen wiederum aus Silikon-Hydrogel oder Hydrogel, wobei letzteres einen besonders hohen Flüssigkeitsanteil im Material hat. Die Flüssigkeit ist relevant, damit die Linse ihre Form behält.

In Bezug auf die Funktion differenziert man Kontaktlinsen danach, welche Fehlsichtigkeiten sie ausgleichen. Entweder sind sie für Kurz- oder Weitsichtigkeit gedacht oder multifokal: das heißt, sie korrigieren gleich zwei oder mehr Sehschwächen. Auch bei Hornhautverkrümmungen sind Kontaktlinsen verwendbar.

Schließlich besteht noch die Option, nach der Tragedauer zu differenzieren. Weiche Kontaktlinsen sind als Tages-, Wochen- oder Monatslinsen erhältlich. Harte Kontaktlinsen bekommt man vor allem als Monats- oder Jahreslinsen. Am besten lässt man sich beim Optiker beraten, welche Linsen die passenden sind. Wer genau weiß, welche Art Linsen in welcher Stärke es sein sollen, kann seine Sehhilfe auch online bestellen und nach Hause liefern lassen.

Gereizte Augen durch trockene Luft

Trockene und kalte oder warme Luft sind für Kontaktlinsen keine optimalen Bedingungen. Sie entziehen den Linsen Flüssigkeit und schaden dem Material auf lange Sicht, da Rissen entstehen können. Die verlorene Feuchtigkeit holen sich die Linsen nämlich vom Auge zurück. Das führt zu roten und gereizten Augen, die kleinen Risse schmerzen zusätzlich. Um dem vorzubeugen, empfehlen sich regelmäßiges Lüften und Luftbefeuchter in Innenräumen gegen die Heizungsluft.

Im Winter sind deshalb Kontaktlinsen mit möglichst geringem Flüssigkeitsanteil im Material von Vorteil, da sie dem Auge nicht noch zusätzlich Feuchtigkeit entziehen. Regelmäßiges Blinzeln kann Abhilfe schaffen. Alternativ helfen Tropfen. Sie benetzen die Kontaktlinsen und bewirken, dass die Linse samt Augen feucht bleibt. Auch gewöhnliche Augentropfen sind eine Option.

Bei Erkrankung lieber zur Brille greifen

Wenn die Augen bereits gereizt sind, sollte man auf Linsen lieber verzichten und den Augen eine Pause gönnen. Das gilt übrigens auch bei Krankheiten wie Erkältungen. Die Erreger, die sich meist an den Händen befinden, können durch das Einsetzen oder Herausnehmen der Linsen ins Auge gelangen und zu Entzündungen führen. Das liegt daran, dass sich Bakterien langfristig im Material ablagern und durch das Pflegemittel nicht immer entfernt werden. Auf eine intensive Hygiene ist daher in jedem Fall zu achten.

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