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Tipps für die Urlaubskasse

Der richtige Mix macht die Urlaubskasse sicher: Kreditkarten, Geldkarten sowie eine gewissen Menge an Bargeld. Foto: Pixabay/CC0

Der richtige Mix macht die Urlaubskasse sicher: Kreditkarten, Geldkarten sowie eine gewissen Menge an Bargeld. Foto: Pixabay/CC0

43 Prozent der Umfrageteilnehmer haben nicht nur Lust auf Urlaub, sie haben auch die Zeit sowie das dafür notwendige Geld. Dabei befinden sich Urlaubsziele im Inland ganz oben auf der Hitliste. Etwa 30 Prozent der Reisen finden innerhalb Deutschlands statt. Daneben sind Reisen nach Spanien, Italien, Österreich und in die Türkei bei den deutschen Urlaubern sehr beliebt. Damit die Sommerferien und der Urlaub zu einem unbeschwerten Erlebnis werden, ist gute Planung Voraussetzung. Dazu zählt auch die Planung der Zahlungsmittel. Idealerweise besteht der Zahlungsmittel-Mix aus Kredit- und Debitkarte sowie kleineren Mengen an Bargeld.

Mit Karte zahlen

Im Reisegepäck darf auf keinen Fall die Kreditkarte (Visa Card oder MasterCard) fehlen. Empfehlenswert ist ebenfalls die Debitkarte (V Pay- oder Maestro-Karte). Mit diesen Karten können Reisende weltweit bargeldlos bezahlen und auch Geld abheben. Darauf weist der Bankenverband in seinem Artikel ausdrücklich hin. Für Kreditkarten gibt es weltweit mittlerweile mehr als 43 Millionen Akzeptanzstellen, an denen Kunden bequem bargeldlos bezahlen können. Der Bargeldbezug ist ebenfalls bequem im In- und Ausland möglich. Wer noch keine Kreditkarte hat, sollte sich über die Option der Prepaid-Kreditkarten informieren und sich kostenlose Prepaidkreditkarten im Vergleich anschauen.

Bargeld für die Ankunft

Eine kleine Menge Bargeld mitzuführen, ist eine gute Idee. Wer nicht in ein Euro-Land verreist, sollte sich vorab informieren, ob es erlaubt ist, Bargeld mitzubringen. Das ist nicht überall der Fall. Entsprechende „Reise- und Sicherheitshinweise“ gibt es vom Auswärtigen Amt. Dort können Reisende alle notwendigen Informationen über ihr Reiseland nachlesen. Außerdem gibt es auch Länder, deren Währung in Deutschland nicht so einfach zu bekommen ist, wie beispielsweise der argentinische Peso. Reisende, die vor Ort wechseln müssen, sollten im Hotel anfragen, bei einer offiziellen Bank wechseln oder in einer Wechselstube. Am Flughafen ist es ebenfalls möglich, Geld zu tauschen. Dort ist jedoch Vorsicht geboten, der Wechselkurs ist meistens sehr unvorteilhaft. Allerdings ist ein wenig Bargeld am Anfang notwendig, um beispielsweise das Taxi, den Kaffee oder das erste Mittagessen zu bezahlen. Auch für kleinere Einkäufe oder auf Märkten und Basaren ist Bargeld die bessere Wahl. Viele kleine Händler akzeptieren keine Kreditkarten oder verlangen einen Aufschlag.

Kostenkontrolle und Ersparnis

An vielen Zahlterminals und Geldautomaten im Ausland ist es mittlerweile möglich, dass der Betrag direkt in der Kartenwährung, also der Währung des Heimatlandes angezeigt und abgerechnet wird. Hiervon ist unbedingt abzuraten. Eine sofortige Umrechnung in die Kartenwährung erfolgt nach dem dynamischen Währungsumrechnungsverfahren, das laut Stiftung Warentest mit teilweise horrenden Gebühren verbunden ist. Dadurch verteuert sich der Umtausch schnell um mehr als 10 Prozent.

Mit einer wiederaufladbaren Kreditkarte, also beispielsweise der Prepaid Visa Card oder der Prepaid MasterCard, ist ebenfalls der weltweite Bargeldbezug möglich. Auch zum Bezahlen sind diese Karten nicht von einer „normalen“ Kreditkarte zu unterscheiden.

Geringeres Risiko bei Verlust

Die Prepaidkreditkarte bietet noch einen weiteren Vorteil: Geht sie verloren oder wird sie gestohlen, hält sich der finanzielle Schaden meist in engen Grenzen. Das Missbrauchsrisiko ist laut BaFin wesentlich geringer. Verfügungen sind nur im Rahmen des Guthabens möglich. Da sich diese Karte mittlerweile schnell und einfach über ein angeschlossenes Konto aufladen lässt, ist es möglich, immer nur so viel Geld auf der Karte zu haben, wie für die nächsten zwei oder drei Tage notwendig ist. Steigt der Geldbedarf plötzlich an, sind die meisten Kreditkarten sehr schnell aufgeladen und wieder einsatzbereit. Das funktioniert bei vielen Anbietern quasi sofort.

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