19°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
19°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
19°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Vom 56k Modem zum Gigabit Internet in 20 Jahren

Foto: Pixabay/CC0

Foto: Pixabay/CC0

Am Anfang war das 56K-Modem

Das alte 56K-Modem war das Tor zur Welt und man musste es einfach haben. Aus heutiger Sicht ist es hilflos veraltet. Bereits damals dauerte das Öffnen von Internetseiten mitunter sehr lange und die Kosten wurden noch im Minutentakt abgerechnet. Ein Ausflug in die Tiefen des Netzes konnte zur Geduldsfrage werden und zudem sehr teuer. Geschwindigkeit und Preise standen einem Ausbau und einer erweiterten Nutzung der analogen Modemtechnologie im Weg. Eine bessere Lösung musste her.

 Damit war ein Internetzugang mit mehr Speed und leistbaren Preisen gemeint. Im Mittelpunkt standen dabei die Internetprovider. Denn von ihren Datenleitungen hängt ab, wie das Internet genutzt werden kann. Und die Preise entscheiden darüber, wie viele Haushalte mit dem Internet verbunden sind. Tatsächlich wurden das Internet dank Breitbandausbau schneller und bei den Kosten gab es ebenfalls Bewegung. Einer der wichtigsten Meilensteine war der Wechsel von der Taktabrechnung hin zur Pauschalgebühr.

Das Internet nutzen, um Internetpreise zu finden

Auch das Internet selbst wirkt bei der Suche nach den eigenen Preisen mit. Ein Beispiel dafür sind Vergleichsportalen wie zum Beispiel onlinekosten.de, wo sich Verbraucher schnell eine Übersicht über die aktuellen Gebühren verschaffen können. Soll es ein einfacher Internetanschluss für das Haus oder ein Komplettpaket bestehend aus Internet, Handy und TV sein? Online finden Verbraucher die wichtigsten Informationen dazu.

Flatrate: Wie die Pauschalgebühr das Internetverhalten änderte

Durch Einführen der Pauschalgebühr stand der entfesselten Nutzung des Internets nichts mehr im Wege. Tauschbörsen für Musik und Videos entstanden sozusagen über Nacht. Um die großen Datenmengen rauf- und runterladen zu können, lief der Computer beinahe rund um die Uhr. Wegweisend war diese Entwicklung auch für die Spieleindustrie. Stundenlanges Online-Gaming mit Spielpartner, die irgendwo auf dem Erdball zuhause sind, war plötzlich uneingeschränkt möglich.

Auch andere Unternehmen profitierten von dieser Entwicklung. Denn mit dem unbegrenzten Verweilen auf der Firmenwebseite konnte der Besucher interaktiv verstärkt eingebunden werden. Anfangs waren es nur einfache Anfragen, die man stellen konnte. Heute können wir Meinungen und Videos Posten und das neue Auto konfigurieren wir uns auf der Händlerwebseite gleich selbst.

Gigabit Internet – ein neuer Standard bietet 4K Fernsehen in Echtzeit

Kabel-Internet mit Geschwindigkeiten von bis zu 500Mbit/s ist bereits sehr schnell. Doch es geht noch schneller. Einige Kunden in Deutschland surfen bereits mit Gigabit-Speed durch das Internet. Der Grund für die geringe Verbreitung liegt in den hohen Gebühren. Doch wie die Erfahrung zeigt, sinken die Preise, sobald Konkurrenzunternehmen auf dem Markt erscheinen und die Verfügbarkeit wächst.

Dazu gibt es eine positive Nachricht. Da die deutsche Bundesregierung die Digitalisierung in jeder Hinsicht unterstützt und fördert, soll der neue Gigabit-Standard bis 2025 in Deutschland flächendeckend verfügbar sein. Das Vorhaben ist berechtigt, denn im internationalen Vergleich besteht in Deutschland beim Netzausbau Nachholbedarf. Was den alten Modemstandard 56k jedoch betrifft, sind wir in Deutschland den damaligen Internetbeschränkungen mittlerweile um Lichtjahre enteilt. Diese Entwicklung wird auch weiterhin anhalten mit neuen Standards, noch mehr Speed und neuen Technologien.

© WhatsBroadcast
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein