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Alle neuen Großpfarreien im Bistum Trier stehen Anfang 2021

Stephan Ackermann, Bischof von Trier, gestikuliert während er mit seinem Gegenüber redet. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild

Stephan Ackermann, Bischof von Trier, gestikuliert während er mit seinem Gegenüber redet. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild

Trier (dpa/lrs) - Der komplette Neuzuschnitt der Pfarreienlandschaft im Bistum Trier soll nun bis zum 1. Januar 2021 stehen: Von den geplanten 35 Großpfarreien gingen die ersten 15 Einheiten Anfang 2020 an den Start, die übrigen folgten bis Anfang 2021, teilte das Bistum Trier am Dienstag mit. Die Großpfarreien lösen die bisherigen 887 kleine Pfarreien im Bistum ab, die derzeit in gut 170 Pfarreiengemeinschaften zusammengefasst sind.

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann brachte die «territoriale und organisatorische Neugliederung» am Dienstag mit dem Erlass eines entsprechenden Umsetzungsgesetzes auf den Weg. «Der neue Rahmen für das kirchliche Leben in unserem Bistum ist gesetzt. Jetzt gilt es, auch die neuen seelsorglichen Konzepte Wirklichkeit werden zu lassen», sagte er. Dem Erlass war eine Anhörung aller Gremien, Räte und leitenden Pfarrer und Dechanten vorausgegangen.

Bisher war die zweite Stufe für die neuen Pfarreien bis spätestens 2022 vorgesehen. Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg teilte mit, eine klare Mehrheit habe sich für den früheren Termin ausgesprochen. «Wir wissen, dass wir mit der Errichtung 2021 nur eine kurze Phase haben werden, in der wir lernen und nachjustieren können», sagte er. Die ersten 15 Pfarreien sollten bewusst keine «Modell-Projekte» sein.

Ab Mitte November wird in jenen Gemeinden bereits der jeweilige Rat der Pfarrei gewählt. Die Leitungsteam sind bekannt. Das Bistum Trier zählt knapp 1,4 Millionen Katholiken in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Zehn Großpfarreien liegen im Saarland.

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