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Alpakas, Känguru und Kauz: Tierische Nacht für Polizei

Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Neunkirchen (dpa/lrs) - Eine im wahrsten Sinne des Wortes tierische Nacht haben Beamte der Polizei im saarländischen Neunkirchen erlebt. Zunächst wurde ihnen am Montagabend eine Herde von sieben Alpakas gemeldet, die in Lebach-Landsweiler unterwegs waren, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Tiere konnten in einem Garten festgehalten werden, der Besitzer brachte sie in ihr Gehege zurück, aus dem sie offenbar ausgerissen waren. Ein paar Stunden später war mitten in der Nacht in Ottweiler ein Känguru unterwegs. Der Versuch, das Beuteltier per Hundeleine einzufangen, misslang laut Polizei, mit der Hand gelang es dann. Das Känguru verbrachte die Nacht in einer Gewahrsamszelle, bis es vom Besitzer abgeholt wurde. Dieser habe die Kosten für die Beseitigung der Spuren übernehmen müssen, die das Tier in der Zelle hinterlassen habe.

In eine solche Zelle kam in der Nacht zudem noch ein Waldkauz, der auf einer Bundesstraße von einem Auto erfasst worden war. Der Vogel sei benommen, aber augenscheinlich nicht schwerer verletzt worden, hieß es von der Polizei. Am Dienstagmorgen kam der gefiederte Gast dann zu einer Wildtieraufnahmestation.

© dpa-infocom, dpa:210720-99-450420/2

Mitteilung der Polizei

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