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Altmaier will rasches Ende der Dieselkrise

Peter Altmaier (CDU) spricht bei einer Diskussionsrunde. Foto: Jens Büttner/Archiv

Peter Altmaier (CDU) spricht bei einer Diskussionsrunde. Foto: Jens Büttner/Archiv

Gonnesweiler (dpa/lrs) - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hofft auf ein möglichst rasches Ende der Diskussion «im Hinblick auf die Bewältigung der Dieselvorgänge». Dies sagte er am Donnerstag nach einem Treffen mit den Wirtschaftsministern der Länder im saarländischen Gonnesweiler. «Ich habe deutlich gemacht, dass wir zu einem Konsens und zu einem Ergebnis kommen sollten zu Beginn des zweiten Halbjahres. Damit alle Beteiligten wissen, woran sie sind, damit der Attentismus aufhört und damit wir wieder zur Normalität zurückkehren können.» Die Länder-Minister waren sich nach Angaben aus Teilnehmerkreisen darüber einig, dass Förderprogramme notwendig seien, um mittelständische Zulieferer der Autoindustrie bei der Umstellung auf neue Antriebstechniken zu unterstützen.

Altmaier sagte, es sei wichtig, dass «in der Automobilindustrie Fehler der Vergangenheit korrigiert und die Herausforderungen der Zukunft erkannt werden». Dies habe viel zu tun mit Digitalisierung und autonomem Fahren sowie alternativen Antrieben. «Die Herausforderungen liegen klar auf dem Tisch und ich habe eine große Bereitschaft gefunden, dass wir gemeinsam als Minister in Bund und Ländern die notwendigen Initiativen vorbereiten.»

Zum drohenden Handelskrieg mit den USA und Zollerhöhungen der EU als Antwort auf US-Strafzölle sagte Altmaier: «Wir haben die Gegenmaßnahmen beschlossen, weil wir gar keine andere Wahl hatten. Aber wir sind uns alle hier einig, dass wir einen Zoll-und Handelskrieg vermeiden wollen.»

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