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Ausschuss zur Sportverbands-Affäre nimmt Arbeit auf

Der zurückgetretene Landtags- und LSVS-Präsident Klaus Meiser (CDU). Foto: Oliver Dietze/Archiv

Der zurückgetretene Landtags- und LSVS-Präsident Klaus Meiser (CDU). Foto: Oliver Dietze/Archiv

Saarbrücken (dpa/lrs) -Die Affäre um den Saar-Landessportverband (LSVS) hat nach Ansicht der Untersuchungsausschuss-Vorsitzenden Dagmar Heib (CDU) politischen Schaden angerichtet. «Sie hat dazu beigetragen, dass das Vertrauen in Politik, in Träger politischer Entscheidungen oder Politiker schlechthin nochmal gelitten hat», sagte Heib der Deutschen Presse-Agentur. Dies sei in Gesprächen mit Bürgern spürbar. «Umso wichtiger ist, dass wir aufklären.» Der Untersuchungsausschuss des Landtags, der Licht in die Finanzaffäre des LSVS bringen soll, tritt am Dienstag (15. Mai) erstmals zusammen.

Der LSVS soll über Jahre hinweg mehr Geld ausgegeben als eingenommen haben. Es geht um Millionen. Laut Konsolidierungsberater hat es «keine aussagekräftige Buchhaltung» im LSVS gegeben. Die Affäre führte im Februar zum Rücktritt von Klaus Meiser (CDU) als Landtagspräsident, Ende April legte er sein Amt als LSVS-Präsident nieder. Gegen ihn und andere LSVS-Präsidiumsmitglieder ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen mutmaßlicher Untreue und Vorteilsgewährung.

CDU-Landtagsfraktion im Saarland

Dagmar Heib

Mitglieder des Untersuchungsausschusses

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