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Bischof Ackermann: Neuzuschnitt der Pfarreien in Schritten

Stephan Ackermann, Bischof von Trier, spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Marius Becker/Archiv

Stephan Ackermann, Bischof von Trier, spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Marius Becker/Archiv

Trier (dpa/lrs) - Das Bistum Trier will den Neuzuschnitt seiner Pfarreien in zwei Phasen umsetzen. In einer ersten Stufe sollten Anfang 2020 die ersten 13 von insgesamt 35 Großpfarreien an den Start gehen, sagte der Trierer Bischof Stephan Ackermann am Donnerstag in Trier. Die weiteren Einheiten sollten dann spätestens bis Anfang 2022 stehen. Die Strukturreform sieht vor, dass die Großpfarreien am Ende insgesamt 887 kleine Pfarreien ablösen, die derzeit in 173 Pfarreiengemeinschaften zusammengefasst sind.

Eine Umsetzung in zwei Stufen trage dazu bei, die Menschen besser mitnehmen zu können, sagte der Bischof. «Wir geben uns den Freiraum, den es braucht, um hier Dinge nicht mit Gewalt voranzutreiben.» Er hoffe, dass der Prozess nun «eine Dynamik» auslöse: «Wenn man sieht, es ist möglich, und es ist nicht der Untergang des Bistums und der Pfarrei und es tun sich neue Chancen auf.»

Die 13 Pfarreien seien ausgewählt worden, weil sie deckungsgleich mit den bisherigen Dekanaten seien, sagte Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg. Das habe den Vorteil, dass ihre Außengrenze nicht berührt sei. Die kirchenrechtlich vorgeschriebene Anhörung beginne im März für alle 35 Pfarreien, die nach Errichtung jeweils eine Kirchengemeinde werden sollen.

25 der geplanten Pfarreien liegen in Rheinland-Pfalz, 10 im Saarland. Die Pläne beruhen auf einem Reformpaket, das eine Synode Ende April 2016 für das Bistum beschlossen hatte. Gegen die geplanten «Pfarreien der Zukunft» gibt es auch Proteste.

Bistum Trier zu Ergebnissen und Umsetzung der Synode

Anhörungsverfahren

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