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DGB Rheinland-Pfalz für Debatte über Inhalte von ARD und ZDF

Fernsehmikrofone mit den Logos von ARD/BR und ZDF. Foto: Peter Kneffel/Archiv

Fernsehmikrofone mit den Logos von ARD/BR und ZDF. Foto: Peter Kneffel/Archiv

Mainz (dpa/lrs) - Nach dem Nein zur Abschaffung der Rundfunkgebühr in der Schweiz hält der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Rheinland-Pfalz eine Debatte über die Inhalte von ARD und ZDF für sinnvoll. «Ich begrüße die deutliche Mehrheit der Schweizer für den Erhalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks», teilte DGB-Landeschef Dietmar Muscheid am Montag mit. Das deutliche Ergebnis dürfe aber nicht dazu führen, dass die Verantwortlichen von ARD und ZDF sich nur an den Einschaltquoten orientierten. «Die notwendige Debatte um die inhaltliche Ausgestaltung des Programmauftrags (...) muss intensiv weitergeführt werden.»

Die Schweizer hatten am Sonntag bei einer Volksabstimmung gegen die Abschaffung der Rundfunkgebühren votiert. 71,6 Prozent der Wähler lehnten die Vorlage der Gebührengegner ab. Die überwiegend mit Gebühren finanzierte Rundfunkanstalt SRG kündigte dennoch umfangreiche Sparrunden und Reformen an. Die Abstimmung hat auch die Debatte über den beitragsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland beflügelt. Die rheinland-pfälzische Medienstaatssekretärin Heike Raab (SPD) hält das Ergebnis in der Schweiz für ein Bekenntnis zu Vielfalt statt Mainstream.

© WhatsBroadcast
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