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Debeka-Gruppe wächst: Weniger Einnahmen der Bausparkasse

Ein Firmengebäude der Debeka. Foto: Thomas Frey/Archiv

Ein Firmengebäude der Debeka. Foto: Thomas Frey/Archiv

Koblenz (dpa/lrs) - In Zeiten von Minizinsen blickt die Debeka-Versicherung nach dem Gewinn neuer Marktanteile vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Das teilte Vorstandschef Uwe Laue am Dienstag am Stammsitz in Koblenz mit. «Das Jahr 2017 haben wir in Anbetracht eines schwierigen Umfelds mit Niedrigzinsen und zunehmenden regulatorischen Anforderungen an die Versicherungsbranche sehr ordentlich gemeistert», betonte er.

Die Beitragseinnahmen der Debeka-Versicherungen legten 2017 im Vergleich zu 2016 mit einem Plus von 6,4 Prozent auf 10,41 Milliarden Euro fast viermal so stark zu wie die gesamte Branche in Deutschland mit einer Steigerung von 1,7 Prozent. Inklusive der hauseigenen Bausparkasse betrugen die Einnahmen der genossenschaftlich geprägten und traditionell von vielen Beamten nachgefragten Debeka-Gruppe 13,14 Milliarden Euro - ein Plus von 1,3 Prozent.

Die Geldeingänge nur der Bausparkasse sanken allerdings um 14,4 Prozent auf 2,73 Milliarden Euro. Zwar gebe es hier einen Trend zu höheren Abschlüssen im Neugeschäft, erklärte ein Sprecher. Zugleich trieben aber die niedrigen Zinsen reine Anleger in andere Anlagen. Bei den privaten Krankenversicherungen legten die Beitragseinnahmen dagegen deutlich um 9,3 Prozent auf 5,98 Milliarden Euro zu.

Die Bilanzsumme bei den Versicherungen steigerte sich um 5,2 Prozent auf 94,1 Milliarden Euro. Die Zahl der Mitglieder und Kunden wuchs um 63 000 auf insgesamt 7,1 Millionen, wie die nach eigenen Angaben bundesweit sechstgrößte Versicherungsgruppe weiter mitteilte. Die Zahl aller Verträge stieg um 0,9 Prozent auf 17,96 Millionen. Die Zahl der Mitarbeiter sank um 127 auf 16 225 zum Jahresende 2017.

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