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Deutsches Rotes Kreuz schlägt Alarm: Blutspender fehlen

Die Blutkonserven in Krankenhäusern werden knapper. Foto: Sebastian Kahnert/Archivbild

Die Blutkonserven in Krankenhäusern werden knapper. Foto: Sebastian Kahnert/Archivbild

Saarbrücken/Mainz (dpa/lrs) - Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) beklagt Engpässe bei den Blutvorräten. Dringend würden vor allem Spenden der Blutgruppe 0 (negativ und positiv) benötigt, teilte der DRK-Blutspendedienst West am Montag für das Versorgungsgebiet Rheinland-Pfalz, Saarland und Nordrhein-Westfalen mit. Die längere Ferienzeit, in der weniger Spender kommen, wirkt sich demnach mittlerweile stark auf die Bestände aus - und somit auf die Versorgung der Krankenhäuser mit Blutkonserven.

Nach DRK-Angaben werden in dem Versorgungsgebiet täglich mindestens 3000 Blutspenden benötigt, um die Belieferung der Krankenhäuser sicherzustellen. Die «Komfortzone» liege jedoch bei einem Dreitagesvorrat, um jederzeit auf einen steigenden Blutbedarf oder Krankheitswellen reagieren zu können. Derzeit seien die Bestände vor allem bei der Blutgruppe 0 Rhesus negativ «durchaus kritisch»: Die Vorratssituation liege bei unter einem Tag.

Blutgruppe 0 Rhesus negativ sei deshalb so wichtig, weil sie nur sechs Prozent der Bevölkerung habe, sie aber bei fast allen Patienten eingesetzt werden könne. Sie spiele daher in der Notfallmedizin eine große Rolle. Aber auch der Bestand der Blutgruppe 0 Rhesus positiv sinke derzeit täglich, hieß es. Daher ruft der DRK-Blutspendedienst alle gesunden Menschen der Blutgruppe 0 auf, jetzt Blut zu spenden.

DRK-Blutspendedienst West

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