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Die Hitze kehrt zurück: Waldbrandgefahr steigt

Zwei Sonnenblumen wachsen auf einem Feld. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv

Zwei Sonnenblumen wachsen auf einem Feld. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv

Offenbach (dpa/lrs) - Nur kurz konnten alle Hitzegeplagten aufatmen. Nach einer Regendusche am Samstag kehrte am Sonntag die Hitze zurück und die Waldbrandgefahr steigt wieder. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bleibt es am Montag niederschlagsfrei. Die Temperaturen steigen auf 30 bis 36 Grad, an der Weinstraße sogar auf 37 Grad. Für Dienstag sagen die Meteorologen einzelne Schauer und Gewitter und Temperaturen bis zu 33 Grad vorher.

Wie gefährlich die anhaltende Hitze und die damit einhergehende Trockenheit sein kann, zeigte sich in den vergangenen Tagen in vielen Regionen in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Alleine in Boppard meldete die Polizei am Freitag drei hitzebedingte Brände: eine brennende landwirtschaftliche Maschine, ein abgebranntes Getreidefeld und einen brennenden Mähdrescher.

Auch in Becherbach (Kreis Bad Kreuznach) überhitzte am Freitag ein Mähdrescher während der Erntearbeit und geriet in Brand. Durch schnellen Einsatz konnte die Feuerwehr verhindern, dass sich das Feuer auf das Feld ausbreitete. Oft reiche schon ein kleiner Funke, um große Flächenbrände auszulösen, warnte die Polizei. In Ludwigshafen entfachte am Samstag eine weggeworfene Zigarette ein Feldfeuer nahe einem Wohngebiet.

Laut DWD konnten die Regenschauer am Wochenende die Brandgefahr für Wald und Wiesen nicht mindern. Zwar sei der Gefahrenindex in vielen Regionen kurzzeitig auf Stufe 2 und 3 von insgesamt fünf gesunken, doch schon am Sonntag stieg er vielerorts wieder auf Stufe 4. Auch in den kommenden Tagen sei die Tendenz steigend, erklärte der DWD.

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