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Diesel-Abgasskandal: Klagen von Autobesitzern laufen noch

Abgase kommen aus dem Auspuff eines Autos. Foto: Marijan Murat/Archiv

Abgase kommen aus dem Auspuff eines Autos. Foto: Marijan Murat/Archiv

Saarbrücken (dpa/lrs) - Als Folge des Diesel-Abgasskandals sind am Landgericht Saarbrücken zurzeit rund 220 Klagen von Autobesitzern gegen Autohersteller anhängig. Seit 2016 seien insgesamt etwa 340 Verfahren eingegangen, von denen bereits rund 120 erledigt wurden, teilte Landgerichtssprecher Sigurd Wern in Saarbrücken mit. Die meisten Verfahren bisher endeten mit einem Urteil: Klagen auf Schadenersatz wegen einer «sittenwidrigen vorsätzlichen Schädigung» wurde dabei grundsätzlich stattgegeben, hieß es.

Wern berichtete, dass derzeit die Zahl der eingereichten Klagen weiter zunehme. Allein im vergangenen Monat seien 45 neue Verfahren bei der auf diese Fälle spezialisierten 12. Zivilkammer eingegangen. Inwieweit die neue Musterfeststellungsklage Auswirkungen auf die Klageeingänge habe werde, bleibe abzuwarten.

Bei Klagen gegen Volkswagen, dessen Abgasmanipulationen 2015 bekannt wurden, kommt es Ende 2018 zur Verjährung von Ansprüchen. Mängel können in der Regel bis zu drei Jahre nach Bekanntwerden geltend gemacht werden. Seit wenigen Tagen können sich betroffene Diesel-Käufer im Klageregister beim Bundesamt für Justiz für eine Sammelklage gegen VW eintragen.

Bundesamt der Justiz zur Musterfeststellungsklage gegen die Volkswagen AG

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