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Ehe für alle: Nachfrage vor allem in den Landeshauptstädten

Zwei Männer nach ihrer Eheschliessung. Foto: Ina Fassbender/Archiv

Zwei Männer nach ihrer Eheschliessung. Foto: Ina Fassbender/Archiv

Mainz/Saarbrücken (dpa/lrs) - Die Ehe für alle wird vor allem in den Landeshauptstädten von Rheinland-Pfalz und dem Saarland angenommen. Das zeigen die Zahlen der Standesämter bis Mitte März. Seit 1. Oktober können schwule und lesbische Paare genau wie heterosexuelle Paare heiraten, mit allen Rechten und Pflichten. In Mainz wurden seither zehn gleichgeschlechtliche Ehen geschlossen, 57 Lebenspartnerschaften wurden in Ehen umgewandelt, wie ein Sprecher der Stadt mitteilte. Durchschnittlich heiraten jährlich etwa 850 Paare in der Stadt.

Viele Heiratswillige gab es auch in der Landeshauptstadt des Saarlandes. Seit Oktober verzeichnete das Standesamt in Saarbrücken 60 Umwandlungen von Lebenspartnerschaften in Ehen. Außerdem gaben sich 19 gleichgeschlechtliche Paare das Ja-Wort. Im Durchschnitt heiraten in der Landeshauptstadt zwischen 950 und 1000 Paare im Jahr.

Bundestag und Bundesrat hatten die Ehe für alle kurz vor der Sommerpause 2017 beschlossen, also die völlige rechtliche Gleichstellung homosexueller mit heterosexuellen Partnerschaften, einschließlich des uneingeschränkten Adoptionsrechts.

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