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Eigenanteil in Pflegeheimen: Saarland über dem Durchschnitt

Eine Pflegekraft misst bei Bewohnerin einer Pflegeeinrichtung den Blutdruck. Foto: Britta Pedersen/Archiv

Eine Pflegekraft misst bei Bewohnerin einer Pflegeeinrichtung den Blutdruck. Foto: Britta Pedersen/Archiv

Berlin (dpa/lrs) - Beim Eigenanteil, den Patienten für die Pflege in Pflegeheimen zahlen müssen, liegt das Saarland über dem bundesweiten Durchschnitt. Es gibt aber weiter erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. Am günstigsten ist es demnach in Thüringen mit durchschnittlich 237,19 Euro im Monat, am teuersten in Berlin mit 872,50 Euro. Im Saarland beträgt der Eigenanteil 782,90 Euro. Das geht aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Frage der Linke-Fraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Im bundesweiten Schnitt betrug dieser je Einrichtung einheitliche Eigenanteil zum Stichtag 1. April 602,13 Euro. Über dem Durchschnitt liegen insgesamt sieben Länder inklusive dem Saarland, darunter neun Länder.

Pflegebedürftige oder die Angehörigen müssen den Eigenanteil leisten, weil die Pflegeversicherung - anders als die Krankenversicherung - nur einen Teil der Kosten trägt. Selbst zahlen müssen sie daneben auch für die Unterkunft mit Zimmerreinigung und Verpflegung. Dazu kommen umgelegte Kosten für Investitionen zum Beispiel in Umbauten und Modernisierungen ihres Heims sowie teils für Azubi-Vergütungen.

Erläuterung zum "Einrichtungseinheitlicher Eigenanteil"

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