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Eigenanteile für Heimpflege im Saarland über Bundesschnitt

Eine Seniorin sitzt mit ihrem Gehstock im Garten eines Pflegeheims. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

Eine Seniorin sitzt mit ihrem Gehstock im Garten eines Pflegeheims. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

Berlin/Saarbrücken (dpa/lrs) - Pflegebedürftige müssen auch im Saarland für die Betreuung im Heim immer mehr selbst bezahlen - und dabei tiefer in die Tasche greifen als im Bundesdurchschnitt. Die Eigenanteile haben inzwischen 2000 Euro überschritten und sind auf 2341 Euro gestiegen, wie aus Daten des Verbands der Ersatzkassen mit Stand vom 1. Juli hervorgeht. Damit sind pro Monat inzwischen 116 Euro mehr fällig als Mitte 2019. Im Vergleich zum Jahresanfang sind es 31 Euro mehr. Im Bundesdurchschnitt werden 326 Euro weniger bezahlt.

Im Vergleich der Bundesländer am teuersten bleiben Heimplätze in Nordrhein-Westfalen mit nun durchschnittlich 2405 Euro. Das Saarland folgt auf Platz drei. Dagegen ist die Belastung in Sachsen-Anhalt mit 1436 Euro am niedrigsten.

In den Summen ist zum einen der Eigenanteil für die reine Pflege und Betreuung enthalten. Denn die Pflegeversicherung trägt - anders als die Krankenversicherung - nur einen Teil der Kosten. Für Heimbewohner kommen daneben aber noch Kosten für Unterkunft, Verpflegung und auch für Investitionen in den Einrichtungen dazu.

Link zu vdek-Daten Eigenanteile zum 1. Juli 2020

vdek-Daten Eigenanteile zum 1. Januar 2019

vdek-Daten Eigenanteile zum 1. Januar 2018

GKV-Spitzenverband zu Kennzahlen der Pflegeversicherung 2019

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