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Einigung im Tarifstreit des kommunalen Busverkehrs

Ein Mann trägt eine Mütze mit dem Logo von Verdi. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Ein Mann trägt eine Mütze mit dem Logo von Verdi. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Saarbrücken (dpa/lrs) - Im Tarifkonflikt des kommunalen Busverkehrs im Saarland haben sich die Gewerkschaft Verdi und der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) geeinigt. Die rund 1000 Beschäftigten erhalten rückwirkend zum 01.06.2019 mehr Lohn, wie Verdi am Dienstagabend mitteilte. Weiter wird das Einstiegsgehalt der Busfahrer rückwirkend zum 01.10.2019 auf 2500 Euro angehoben, ab dem 01.10.2022 auf 2800 Euro. «Wir haben ein ordentliches Ergebnis erzielt», sagte Dennis Dacke vom Verdi Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland.

Eine Einigung hatte sich am Montag bereits abgezeichnet. Da war aber die Zeit für Gespräche zu knapp gewesen, so dass man sich auf Dienstagabend vertagt hatte.

Der seit drei Wochen andauernde Streik der Busfahrer ist damit aber noch nicht beendet. Wie der Verdi-Sprecher erklärte, muss die Vereinbarung zunächst noch per Urabstimmung von mindestens 25 Prozent der Streikteilnehmer angenommen werden. Erst danach sei der Streik beendet, sagte er. Der Busverkehr laufe voraussichtlich ab Freitag wieder normal.

Hunderte Busfahrer hatten gestreikt. Ein Knackpunkt war die Laufzeit des Tarifvertrages. Verdi hatte für neu eingestellte Busfahrer einen Einstiegslohn von 2800 Euro gefordert plus die Anhebung der Entgelte aller anderen Beschäftigten um 427 Euro monatlich bei einer Laufzeit von zunächst zweieinhalb Jahren. Die Arbeitgeberseite wollte die Anhebung zeitlich strecken und hatt eine Laufzeit von fünf Jahren gefordert.

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