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Fast jedes vierte Auto schafft Hauptuntersuchung nicht

Ein Hinweisschild einer Kfz-Prüfstelle des TÜV Rheinland. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Ein Hinweisschild einer Kfz-Prüfstelle des TÜV Rheinland. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Saarbrücken/Köln (dpa/lrs) - Kaputte Lichter oder mangelhafte Bremsen: Im Saarland fallen mehr Autos im ersten Anlauf durch die Hauptuntersuchung als bundesweit. Das geht aus Zahlen des TÜV Rheinland hervor, die am Donnerstag in Köln veröffentlicht wurden. Demnach erhielten in diesem Jahr im Saarland bislang 24,2 Prozent der untersuchten Autos auf Anhieb keine Prüfplakette vom TÜV (Vorjahr 21,9 Prozent), in Deutschland lag die Quote bei 21,2 Prozent (Vorjahr 21,5 Prozent). Die Unterschiede könnten nach Angaben des TÜV am regional unterschiedlichen Fahrzeugbestand liegen, aber auch an Faktoren wie Wirtschaftskraft und Bevölkerungsstruktur der Autobesitzer.

Die am häufigsten festgestellten Mängel waren Defekte an Beleuchtung, Bremsen und Auspuff oder Ölverlust, dahinter folgen Mängel an Achsen, Rädern und Reifen. Untersucht wurden von den TÜV-Organisationen bundesweit rund neun Millionen Fahrzeuge.

Die Hauptuntersuchung, bei der mögliche technische Mängel am Fahrzeug gesucht werden, ist für Pkw in Deutschland in der Regel alle zwei Jahre vorgeschrieben, Neuwagen müssen nach drei Jahren erstmals zum «TÜV». Neben den TÜV-Organisationen dürfen aber auch andere staatlich anerkannte Prüforganisationen die Hauptprüfung vornehmen.

TÜV zu Mängelquoten der Autos in Deutschland

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