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«Gutenberg und das Geheimnis der Sibylle»: Comic vorgestellt

Mainz (dpa/lrs) - Anlässlich des 550. Todestages von Johannes Gutenberg schmückt sich die Stadt Mainz nicht nur mit dem Titel Gutenbergstadt, sie gibt auch einen Comic über ihren berühmten Sohn heraus. «Der Comic betont die Verbindungen zwischen Mainz und Straßburg auf besondere Art und Weise», sagte Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) am Mittwoch in Mainz bei der Vorstellung des Werkes. Die Graphic Novel «Gutenberg und das Geheimnis der Sibylle» erscheint im Verlag Edition du Signe in deutscher, französischer und elsässischer Sprache.

Im Stil eines mittelalterlichen Krimis erfindet der Straßburger Autor Roger Seiter einen echten Agenten-Streifen gezeichneter Art. Zusammen mit dem Zeichner Vincent Wagner versetzt er die Leser in den Dezember des Jahres 1438. Plötzlich gelangen zahlreiche Exemplare des «Buchs der Sibylle» in Umlauf, eine ketzerische Schrift, die die Ausschweifungen des Klerus anprangert. Steckt Gutenberg dahinter? Papst Eugen IV. und Wilhelm von Diest, Bischof von Straßburg, sind jedenfalls nicht begeistert. Vier dunkle Gestalten heften sich fortan an Gutenbergs Fersen und verfolgen ihn durch Straßburg. «Es war ein echtes Abenteuer für mich, den Comic zu zeichnen», erklärte Wagner.

Neben den Städten Mainz und Straßburg haben auch das Gutenberg-Museum und die Stiftung deutsch-französische Verständigung das Werk unterstützt. 1500 Exemplare sollen an deutsche und französische Schulen verteilt werden. Der gut 70 Seiten starke gebundene Comic ist für 16,90 Euro erhältlich.

Der Comic im Gutenberg-Shop

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