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Horst Eckel hofft: «Fußball-Wunder» für Kaiserslautern

Horst Eckel, Ex-Weltmeister von 1954. Foto: Uwe Anspach/dpa

Horst Eckel, Ex-Weltmeister von 1954. Foto: Uwe Anspach/dpa

Kaiserslautern (dpa) - Horst Eckel, der letzte lebende Fußball- Weltmeister von 1954, hofft noch auf den Klassenerhalt seines früheren Vereins 1. FC Kaiserslautern. «Ich kann es immer noch nicht begreifen. Und ich hoffe bis zuletzt, dass sich die Mannschaft durch ein Wunder noch retten kann - auch wenn das vielleicht unrealistisch ist», sagte der 86-Jährige im Interview von t.online.de (Mittwoch). «Die 1. und 2. Bundesliga will ich mir nicht ohne Kaiserslautern vorstellen.»

Der Traditionsclub aus der Pfalz ist Tabellenletzter und liegt vor den drei verbleibenden Spielen mit acht Punkten Rückstand auf dem Relegationsplatz. Der 1. FCK spielt am Freitag bei Arminia Bielefeld. «Es hätte in einem so großen Club niemals so weit kommen dürfen», meinte Eckel. Wenn man in die Krise rutsche, sportlich wie finanziell, dann müsse sich doch irgendjemand sofort dagegen wehren: «Verantwortung übernehmen, anpacken. Stattdessen wurde die Situation über Jahre laufen gelassen.»

Als Chance zum Neuanfang sieht er den wohl kaum zu vermeidenden Abstieg nicht. «Das ist gut gesagt, aber nicht gut gedacht. Wenn du wieder nach oben kommen willst, ist das ganz, ganz schwer», sagte Eckel, dessen Tochter Dagmar im Dezember auf der Mitgliederversammlung des Club für den Aufsichtsrat kandidierte, aber nicht gewählt wurde.

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