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Kitas und Müllabfuhr: Warnstreiks im öffentlichen Dienst

Ein Mann hat vor dem Verdi-Logo eine Trillerpfeife im Mund. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Ein Mann hat vor dem Verdi-Logo eine Trillerpfeife im Mund. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Mainz (dpa/lrs) - Türen dicht bei Kitas, Müllabfuhren, Verwaltungen, Sparkassen: Mit Warnstreiks wollen die Gewerkschaften für den öffentlichen Dienst in der kommenden Woche den Druck auf die Arbeitgeberseite im Tarifstreit erhöhen. Es werde es in Rheinland-Pfalz und im Saarland mehrstündige Arbeitsniederlegungen an mehreren Standorten geben, kündigte der Landesbezirksleiter von Verdi Rheinland-Pfalz-Saarland, Michael Blug, am Mittwoch an, ohne genaue Orte und Tage zu nennen.

Für Bürger heißt das: Kitas könnten geschlossen bleiben, denn unter anderem sind Erzieher zum Warnstreik aufgerufen. Betroffen sind laut Verdi außerdem Müllabfuhren, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Sparkassen, der nicht-medizinische Bereich von Krankenhäusern wie etwa die Verwaltung, sowie Schleusen und Bundeswehreinrichtungen. Welche Städte und Gemeinden an welchen Tagen betroffen sein werden, teilte Verdi zunächst nicht mit.

Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Rheinland-Pfalz kündigte Warnstreiks an. Sie rief Kita-Angestelle und andere sozialpädagogische Fachkräfte dazu auf, landesweit am 22. März den ganzen Tag die Arbeit niederzulegen. Zusätzlich sei an dem Tag eine zentrale Demonstration und Kundgebung in Kirchheimbolanden geplant.

Mehrere Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro. Die dritte Verhandlungsrunde findet Mitte April in Potsdam statt.

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