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Kontrollausschuss ermittelt im Fall Henke

Michael Henke, Sportdirektor vom FC Ingolstadt. Foto: picture alliance / Armin Weigel/dpa/Archivbild

Michael Henke, Sportdirektor vom FC Ingolstadt. Foto: picture alliance / Armin Weigel/dpa/Archivbild

Frankfurt/Main (dpa) - Der DFB-Kontrollausschuss hat nach einem Tritt von Ingolstadt-Sportdirektor Michael Henke gegen seinen ehemaligen Trainer Jeff Saibene ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dies teilte der DFB am Donnerstagnachmittag mit. Henke hatte am Mittwochabend nach Spielende leicht nach dem Coach des 1. FC Kaiserslautern getreten und steht nun unter dem Verdacht, «sich unsportlich verhalten» zu haben. Schiedsrichter Asmir Osmanagic hatte die Szene nach eigenen Angaben nicht beobachtet, weshalb der Ausschuss nun ermitteln kann.

Henke, früher Co-Trainer unter Ottmar Hitzfeld, wird nun «zu einer zeitnahen Stellungnahme» aufgefordert. Öffentlich hat der Funktionär der Oberbayern seine Aktion bereits bedauert. «Ich entschuldige mich bei Jeff, wie ich reagiert habe», sagte der 63-Jährige dem «Donaukurier» und bezeichnete seine Aktion sogar als «dumm». Der «Bild-Zeitung» beschrieb er: «Ich gehe ihm nach und treffe ihn mit dem Knie leicht. Das war mein Fehler.» Ihm sei es «fast peinlich, dass diese Szene so gehypt wird».

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