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Kramp-Karrenbauer nimmt Fragen zu Merkel-Nachfolge gelassen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (r., beide CDU) und Annegret Kramp-Karrenbauer. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

Bundeskanzlerin Angela Merkel (r., beide CDU) und Annegret Kramp-Karrenbauer. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

Saarbrücken (dpa) - CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer (56) nervt es nicht, dass sie häufig nach möglichen Ambitionen auf eine Nachfolge von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gefragt wird. «Die Fragen muss man mit einer gewissen Gelassenheit beantworten. Und ertragen», sagte die ehemalige saarländische Ministerpräsidentin der «Saarbrücker Zeitung» (Montag). Ihre Standard-Antwort sei: «Netter Versuch. Das wirkt in Berlin eigentlich immer.»

Die Abfolge sei klar: Wenn die Kanzlerin sich entscheide, 2021 nicht noch einmal anzutreten, werde die CDU diskutieren, mit welchem Programm und mit welchem Spitzenkandidaten sie bei der nächsten Bundestagswahl antreten werde. «Über alles, was dann zu entscheiden ist, werden wir diskutieren, wenn es so weit ist.» Ob der Kreis der möglichen Kanzlerkandidaten begrenzt sei? «Wir haben eine ganze Reihe von guten Kolleginnen und Kollegen, auch Ministerpräsidenten, die einer neuen Generation angehören», sagte Kramp-Karrenbauer.

Eines Tages in den saarländischen Landtag zurückzukehren, das könne sie sich nicht vorstellen. «Nein, alles hat seine Zeit. Ich habe ja nicht erst seit 2011 als Ministerpräsidentin Verantwortung getragen, sondern schon seit 2000 als Ministerin. Das war eine wunderbare Zeit, aber diese Phase ist beendet.» Die Saarländerin war Ende Februar zur Generalsekretärin der CDU gewählt worden.

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