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Krankenbehandlung zwischen dem Saarland und Frankreich wird "grenzenlos"

Ein Arzt trägt ein Stethoskop um den Hals. Foto: Rolf Vennenbernd/Archivbild

Ein Arzt trägt ein Stethoskop um den Hals. Foto: Rolf Vennenbernd/Archivbild

Dies sieht ein Abkommen vor, das am Mittwoch von Behörden, Krankenkassen und Krankenhäusern unterzeichnet wurde. „Was lange währt, wird endlich gut", erklärte die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) im französischen Forbach.

Für diese Grenzgebiete gilt das Abkommen

Auf deutscher Seite gilt das Abkommen zunächst für die Gemeinden des Regionalverbandes Saarbrücken sowie für die Gemeinden Gersheim und Mandelbachtal (Saarpfalz-Kreis), auf französischer Seite für Ostmoselgemeinden, darunter auch Forbach und Saargemünd.

Vorherige Genehmigung der Krankenkasse nicht mehr nötig

Zunächst können Patienten der Kardiologie, der Neurochirurgie und bei Mehrfachverletzungen Gesundheitsleistungen auch im Nachbarland in Anspruch nehmen. Eine vorherige Genehmigung der Krankenkasse ist nicht mehr erforderlich. Geplant ist, auch Fälle in der Neonatologie (Neugeborenenmedizin), Nuklearmedizin und Rehabilitation aufzunehmen.

„Nach einem Herzinfarkt sollte es keine Rolle spielen, ob das nächste Herzzentrum in Deutschland oder Frankreich steht - entscheidend ist, dass der Patient optimal behandelt wird", sagte der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, Thomas Gebhart (CDU). Mit der Vereinbarung verbesserten Deutschland und Frankreich den wohnortnahen Zugang zu hochwertiger Gesundheitsversorgung. „So wird Europa für die Menschen im Alltag erfahrbar."

© WhatsBroadcast
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