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Krankenhäuser nach Hackerangriff teils wieder am Netz

Ein Passwort wird auf einem Laptop über die Tastatur eingegeben. Foto: Olive Berg/Archiv

Ein Passwort wird auf einem Laptop über die Tastatur eingegeben. Foto: Olive Berg/Archiv

Mainz (dpa/lrs) - Nach einer Cyberattacke auf Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Rheinland-Pfalz und im Saarland sind einige der Server wieder am Netz. Am Donnerstag sei das an den Standorten Saarlouis und Hachenburg (Westerwald) passiert, teile die DRK Trägergesellschaft Süd-West mit. Bereits zuvor sei eine Klinik in Neuwied testweise wieder ans Netz gegangen. Mit dem schrittweisen Vorgehen wolle man möglichen weiteren Problemen zuvorkommen. «Wir haben die Hoffnung, dass wir nächste Woche Montag wieder alles in Betrieb haben.» Zuvor hatte der «SWR» darüber berichtet.

Der Angriff war am Sonntagmorgen bemerkt worden. Das komplette Netzwerk des Verbundes war von einer Schadsoftware befallen gewesen, die Server und Datenbanken kryptisch verschlüsselte. Diese Verschlüsselung wurde am Sonntagnachmittag gestoppt, wie die Trägergesellschaft mitteilte. Unter ihrem Dach sind elf Krankenhäuser und vier Altenpflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz und im Saarland organisiert.

Die Server waren aus Sicherheitsgründen vom Netz genommen worden. Übergangsweise erfolgte die Aufnahme der Patienten oder Befunde von Laboruntersuchungen mit Bleistift, Kugelschreiber und Papier. Es ermittelt die Landeszentralstelle Cybercrime bei der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz.

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