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LSVS-Affäre: SPD regt «Denkfabrik Leistungssport Saar» an

Saarbrücken (dpa/lrs) - Nach der Finanzaffäre um den Landessportverband für das Saarland (LSVS) regt die SPD-Fraktion eine «Denkfabrik Leistungssport Saar» an, um den Leistungssport zu erhalten. «Wir brauchen dringend eine Aufbruchstimmung», sagte SPD-Fraktionschef Stefan Pauluhn am Montag vor der Landespressekonferenz in Saarbrücken. Nach der «Negativ-Diskussion» sehe er den Fortbestand des Leistungssportes im Saarland akut bedroht und befürchte die Abwanderung von Spitzensportlern. Bei der Affäre geht es unter anderem um ein Finanzloch.

Als erfreulich bezeichnete Pauluhn, dass der LSVS-Vorstand dem Sanierungskonzept zugestimmt habe. Der Sanierungsbedarf liege mit 15 Millionen Euro deutlich unter dem zunächst angenommenen «worst case» (schlimmster Fall, der in der Zukunft eintreten kann) von über 40 Millionen Euro. Zwar sei er zuversichtlich, dass die Sanierung bis Ende September stehe, doch das reiche nicht: «Sonst haben wir am Schluss einen LSVS, der sich aus eigener Kraft saniert hat, aber keine Spitzensportler mehr, die die wunderbare Infrastruktur auch nutzen.»

Deshalb habe er angeregt, dass in einer solchen «Denkfabrik» neben Sportmedizinern und Wissenschaftlern künftig auch Spitzensportler zu Wort kommen und im optimalen Fall die Politik beraten, sagte der SPD-Fraktionschef. «Sie wissen selbst am besten, woran es in der Vergangenheit gekrankt hat und wie man die Zukunft des Spitzensportes künftiger besser und transparenter gestalten sollte.»

Landespressekonferenz Saar

Landessportverband für das Saarland

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