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Lafontaine: Bisher 50 000 Unterstützer von «Aufstehen»

Sahra Wagenknecht und ihr Mann Oskar Lafontaine. Foto: Jan Woitas/Archiv

Sahra Wagenknecht und ihr Mann Oskar Lafontaine. Foto: Jan Woitas/Archiv

Saarbrücken (dpa/lrs) - Die linke Sammlungsbewegung «Aufstehen» hat in den ersten Tagen ihres Bestehens mehr als 50 000 Anmeldungen von Unterstützern bekommen. Dies sagte der frühere Linke-Vorsitzende Oskar Lafontaine der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken. «Wir sind sehr zufrieden. Wir haben mit einem solchen Zustrom nicht unbedingt gerechnet.» Die von der Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag, Lafontaines Frau Sahra Wagenknecht, gegründete Bewegung wolle «vor allem die ansprechen, die seit vielen Jahren enttäuscht sind, die sich von der Politik nicht mehr vertreten sehen», sagte Lafontaine.

Dazu gehörten auch jene, die «manchmal dann aus Protest auch die AfD gewählt haben», sagte Lafontaine. «Diese Wählerinnen und Wähler, die im Grunde genommen auch die Politik der AfD ablehnen, aber sie nur aus Protest wählen, wollen wir zurückgewinnen.» Es gebe für die Mitglieder der Sammlungsbewegung «Aufstehen» keine Gesinnungsprüfung: «Aber wer sich bei uns anmeldet, muss sich zu unseren Zielen bekennen. Wenn einer vom Saulus zum Paulus wird, dann ist das ja gerade das Ziel der Bewegung.» Lafontaine, der 1999 als SPD-Vorsitzender zurückgetreten war, betonte, «Aufstehen» sei eine überparteiliche Bewegung.

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