A1 Saarbrücken Richtung Trier zwischen Nonnweiler-Bierfeld und Lösterbachtalbrücke Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle (20.11.2018, 10:17)

A1

Priorität: Dringend

2°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
2°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Lafontaine um Schadensbegrenzung bei der Saar-Linken bemüht

Der Saar-Fraktionschef der Partei Die Linke, Oskar Lafontaine. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Der Saar-Fraktionschef der Partei Die Linke, Oskar Lafontaine. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Saarbrücken (dpa/lrs) - Nach dem tiefen Zerwürfnis im Landesverband der Linken an der Saar hat Fraktionschef Oskar Lafontaine eingeräumt, dass es bei der Vergabe von Mandaten zu Manipulationen gekommen ist. «Die bisherige Praxis, Bundestags- und Landtagsmandate in Mitgliedervollversammlungen zu vergeben, bei denen Mitglieder abstimmen, die kurz vorher in die Partei eingetreten sind und danach nicht mehr gesehen werden, kann nicht fortgesetzt werden», hieß es in einer am Freitag in Saarbrücken veröffentlichten Erklärung Lafontaines.

In der vergangenen Woche hatten drei Mitglieder des Landesvorstands ihren Rücktritt erklärt und dabei von «tiefer Zerrissenheit des Landesverbandes» gesprochen. Die Kritik richtete sich vor allem gegen eine «unselige Praxis der Mitgliedermanipulation». Kurz vor Wahlen würden neue Mitglieder aufgenommen, die «später nur noch Karteileichen» seien. Die drei ehemaligen Vorstandsmitglieder kritisierten auch, dass der Jugendverband der Linken in seiner Arbeit in der Partei behindert und verunglimpft werde.

Lafontaine erklärte, er bedauere die Auseinandersetzungen im Landesvorstand. Diese hätten keinen Einfluss auf die politische Arbeit der Fraktion. Diese werde weiter für die Ziele eintreten, «die seit vielen Jahren mit meinem Namen verbunden sind».

Erklärung Lafontaines

© WhatsBroadcast
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein