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Maskenpflicht an saarländischen Schulen wird ausgeweitet

Ein Schild weist auf das verpflichtende Tragen einer Maske hin. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Ein Schild weist auf das verpflichtende Tragen einer Maske hin. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Saarbrücken (dpa/lrs) - Wegen der stark gestiegenen Corona-Infektionszahlen weitet die Landesregierung die Maskenpflicht an saarländischen Schulen aus. Nach Ende der Herbstferien müssen von Montag an alle Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse sowie der Berufsbildungszentren auch im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wie das Bildungsministerium am Donnerstag mitteilte. Für alle Lehrer wurde eine «dringende Empfehlung» ausgesprochen, mit Maske zu unterrichten. Nur wenn der Mindestabstand eingehalten werden könne, dürften Lehrer ihre Mund-Nasen-Bedeckung ablegen. Die Regelung ist zunächst auf 14 Tage befristet.

Ausnahmen von der Maskenpflicht gibt es für Menschen, die wegen einer ärztlich attestierten gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) sprach von einem «gravierenden Einschnitt», der das Lernen und Lehren nicht erleichtere. «Schulen selbst sind nicht Treiber der Pandemie, ebenso wenig Kinder», sagte sie. «Wir wissen, dass Infektionen vor allem im privaten Bereich stattfinden und von außen in die Schulen getragen werden. Vor allem private Feiern sind hoch problematisch.» Dennoch habe sie sich in Abstimmung mit Regierungschef Tobias Hans (CDU) und dessen Stellvertreterin Anke Rehlinger (SPD) dazu entschieden, die Maskenpflicht an Schulen auszuweiten. Dies sei ein «zusätzlicher Baustein» bei der Bekämpfung der Pandemie und solle mithelfen, dass Schulen und Kitas weiter offen bleiben könnten.

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