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Mehr Sonnenenergie auf saarländischen Dächern

Saarbrücken (dpa/lrs) - Die Sonnenenergie soll künftig vor allem auf den Dächern im Saarland noch umfangreicher als bisher genutzt werden. «Das Potenzial von Photovoltaik ist im Saarland noch ausbaufähig», heißt es in einer Entschließung der Regierungsfraktionen von CDU und SPD, die die Abgeordneten am Mittwoch annahmen. Große Freiflächenanlagen seien «nur noch in begrenzter Anzahl zu erwarten». Deshalb sollten Photovoltaik-Anlagen auch auf Agrarflächen von geringer ökologischer Bedeutung installiert werden könnten.

Vor allem aber solle die Photovoltaik auf Dächern ausgebaut werden. Der Bau von Photovoltaik-Anlagen auf kommunalen Gebäuden solle weiterhin erleichtert werden, indem diese Investitionen nicht auf den Kreditrahmen der Kommunen angerechnet werden. Für die Umsetzung konkreter Projekte sei die auf kommunaler Ebene erzielbare Wertschöpfung ein wichtiges Argument. Noch 2019 sollten landeseigene Immobilien für die «zeitnahe Installation» solcher Anlagen identifiziert werden.

Umweltminister Reinhold Jost (SPD) sagte, bisher komme fünf Prozent des Stroms aus Photovoltaik: «Das soll mehr werden. Aber das kleinzurechnen, wäre auch fatal.» Die bisherige Politik zum Schutz von Umwelt und Klima habe zahlreiche Erfolge gehabt: «Wir sind stolz und selbstbewusst.» Zuvor hatte Ralf Georgi (Linke) bei der Begründung eines Antrags seiner Fraktion gefordert: «Wir müssen uns ganz neu aufstellen.» Unter anderem sei der öffentliche Personennahverkehr «zu teuer und zu unattraktiv».

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