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Missverständnis in der Familie: 14-Jährige nicht entführt

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Mainz/Sulzbach (dpa/lrs) - Die angebliche Entführung einer Jugendlichen in Rheinland-Pfalz hat sich als Missverständnis innerhalb einer Familie herausgestellt. «Es lagen wohl größere Kommunikationsschwierigkeiten vor», sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag.

Der Fall hatte am Mittwoch zu einem länderübergreifenden Polizeieinsatz in Rheinland-Pfalz und dem Saarland geführt. Familienangehörige des 14-jährigen Mädchens hatten in Mainz eine Vermisstenmeldung aufgegeben. Bei der Befragung der Verwandten hätten sich verschiedene Hinweise auf eine Entführung ergeben, teilte der Polizeisprecher mit. «Gerade wenn es um Jugendliche geht, setzen wir dann alles in Bewegung.» Die Spur des Mädchens habe ins benachbarte Saarland geführt. Das Spezialeinsatzkommando der saarländischen Polizei sei zu einem Wohnhaus in Sulzbach (Saar) gefahren. Dort nahmen die Beamten laut Polizeisprecher zwei Personen fest.

Kurz darauf entpuppte sich die angebliche Entführung als Missverständnis. In der großen Familie hätten Sprachbarrieren geherrscht. Das Mädchen sei mit einem Verwandten unterwegs gewesen. Die Festgenommenen wurden laufen gelassen. Die Polizei zeigte sich erleichtert: «Wir sind ja froh, dass es so ausgegangen ist.»

Pressemitteilung der Polizei

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