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Nach tödlichem Unfall auf A8: Fall bei «Aktenzeichen XY»

Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei leuchtet in der Dunkelheit. Foto: Monika Skolimowska/Archiv

Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei leuchtet in der Dunkelheit. Foto: Monika Skolimowska/Archiv

Zweibrücken (dpa/lrs) - Nach dem Tod eines 13-Jährigen bei einem Unfall mit Fahrerflucht auf der Autobahn 8 will die Polizei nun mit Hilfe der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY» nach dem flüchtigen Unfallverursacher suchen. Anfang Juli waren der 37 Jahre alte Vater und sein Sohn mit dem Motorrad auf der Autobahn 8 bei Saarbrücken unterwegs gewesen. Nach Zeugenaussagen fuhr das Auto von hinten auf das Motorrad auf. Danach prallte das Kraftrad gegen die Mittelleitplanke und dann zurück auf die Überholspur, bevor es Feuer fing. Der Vater wurde schwer verletzt, sein Sohn starb noch am Unfallort. Der Unfallverursacher ist seitdem flüchtig. Zuvor hatte die «Bild» Zeitung darüber berichtet.

Durch die Aufnahme in «Aktenzeichen XY» verspreche man sich weitere Zeugenaussagen, im besten Falle sogar, dass sich der Unfallverursacher zu erkennen gebe, sagte Polizeihauptkommissar Matthias Mahl von der Polizei Zweibrücken. Nach einer SWR-Regionalsendung am Montag habe die Polizei mittlerweile über 100 Hinweise, denen sie nachgehe. Die «Aktenzeichen XY»-Sendung soll am 22. August um 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt werden.

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