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Opfer in die Saar geworfen: Plädoyers erwartet

Die modellhafte Nachbildung der Justitia steht auf dem Tisch eines Richters. Foto: Volker Hartmann/Archiv

Die modellhafte Nachbildung der Justitia steht auf dem Tisch eines Richters. Foto: Volker Hartmann/Archiv

Saarbrücken (dpa/lrs) - Der Totschlag-Prozess gegen einen 18-Jährigen, der einen 16-Jährigen in Saarbrücken bewusstlos geschlagen und in die Saar geworfen haben soll, steuert auf das Ende zu. Heute werden vor dem Landgericht Saarbrücken zwei Zeugenaussagen und eventuell noch die Plädoyers erwartet. Nach Auskunft einer Gerichtssprecherin könnte ein weiterer Termin am Montag (12.11.) nicht mehr gebraucht werden, dann könnte auch das Urteil bereits am Donnerstag verkündet werden.

Der Deutsche hatte sich zum Prozessauftakt nicht zu den Vorwürfen geäußert. Das Opfer pakistanischer Herkunft war wenige Stunden nach dem Vorfall im April 2018 an Sauerstoffmangel im Gehirn gestorben.

Laut Anklage war der Jugendliche zusammen mit einem Freund auf eine Gruppe rund um den Angeklagten getroffen. Dort habe es eine Schlägerei um Drogen gegeben, weil der Freund das gewünschte Haschisch nicht bezahlen konnte. Der Angeklagte soll den 16-jährigen, der den Streit schlichten wollte, bewusstlos geschlagen, über den Boden geschleift und ins Wasser geworfen haben. Das Opfer sei sofort untergegangen und habe erst eine halbe Stunde später geborgen werden können.

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