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Politik-Experte: Hohe Saar-Präsenz in Berlin eher zufällig

Der künftige Minister für Wirtschaft, Peter Altmaier (CDU). Foto: Maurizio Gambarini/Archiv

Der künftige Minister für Wirtschaft, Peter Altmaier (CDU). Foto: Maurizio Gambarini/Archiv

Saarbrücken (dpa/lrs) - Die derzeit starke Präsenz saarländischer Politiker an der bundespolitischen Spitze ist nach Ansicht des Trierer Politikwissenschaftlers Uwe Jun größtenteils Zufall. «Das ist eher temporäres, zufälliges Aufeinandertreffen. Dem liegt keine Systematik zugrunde», sagte Professor Jun der Deutschen Presse-Agentur. Prominente Saarländer in Berlin sind Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) als neue Generalsekretärin sowie die künftigen Minister Peter Altmaier (CDU) für Wirtschaft und Heiko Maas (SPD) für Auswärtiges.

Die momentane Lage unterscheide sich deutlich von Konstellationen in der Vergangenheit: Gerhard Schröder (SPD) habe als Bundeskanzler gezielt Vertraute aus Niedersachsen in Schlüsselpositionen nach Berlin geholt, Helmut Kohl habe sehr viele Rheinland-Pfälzer in wichtige Positionen in Bonn gebracht. Ein solches Muster sei jetzt aber nicht zu erkennen: «Das ist hier nicht der Fall.»

Kramp-Karrenbauer, die frühere Saar-Ministerpräsidentin, habe ihren Spitzenjob an der Seite von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) der «sehr guten Reputation, die sie sich in der Partei erworben hat», zu verdanken. Peter Altmaier (CDU) sei schon sehr lange in der Bundespolitik aktiv und deshalb Wirtschaftsminister geworden. Der künftige Außenminister Maas habe sich als vorheriger Justizminister profiliert.

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